We are ABB: Der Maschinensystemoperator

In der Serie «We are ABB» zeigen Mitarbeitende von ABB Schweiz, wer sie sind und was sie tun. Diesmal: Thomas Müller von ABB Turbo Systems AG.

Nichts entgeht dem Blick von Thomas Müller. Unter seinen aufmerksamen Augen frässen Maschinen Turbinenräder und drehen Wellenstümpfe für die Produktion von ABB-Turboladern – alles vollautomatisiert. Seit über 12 Jahren überwacht Thomas, mit dem Spitznamen Tommy, bereits die Anlagen in der Produktion von Turbo Systems, nimmt neue Maschinen in Betrieb, richtet sie ein und sorgt für einen permanenten, reibungslosen Produktionsablauf. Momentan fährt er gemeinsam mit zwei anderen Teammitgliedern am Standort Baden eine Fräsmaschine, Schweissmaschine und Drehmaschine ein. «Es fasziniert mich, wenn am Ende das Endprodukt zu sehen ist», erzählt der heute 33-Jährige. «Ich finde es spannend, was durch die Automatisierung und Digitalisierung unsere Anlagen heute leisten können und wie hochpräzise sie arbeiten.» Dabei behält Tommy den Überblick, läuft geschäftig zwischen den Anlagen hin und her und prüft jede Einstellung und jeden Ablauf sorgfältig.

Seit über 12 Jahren überprüft Tommy bei ABB dei Abläufe verschiedener Maschinen. © ABB

Schnell wird klar: Tommy hat immer ein offenes Ohr und hilft gerne, wo es gerade notwendig ist. Sobald jemand eine Frage hat, ist er zur Stelle. Denn insbesondere neue Maschinen einzurichten sei besonders herausfordernd: «Zu Beginn muss man sich erst einmal mit dem ganzen neuen System auseinandersetzen. Dann bleibt die Herausforderung, dass das System voll hochgefahren bleibt. Hier muss das ganze Team zusammenarbeiten», erklärt er. Durch Schulungen bei der Inbetriebnahme und im Kontakt mit dem Maschinenhersteller, arbeitet sich Tommy immer wieder neu ein. «Die Technologien ändern sich eben, es wird dadurch nicht langweilig. Und es bringt auch viele Vorteile: Die Digitalisierung ermöglicht es inzwischen sofort zu sehen, wenn das Leitsystem neue Aufträge eingibt und eine Bestellung hereinkommt – just in time, das gefällt mir.»

Was er schätzt: Reibungslose Abläufe

Tommy ist in Dogern in Deutschland nahe der Grenze zur Schweiz gross geworden. In Waldshut hat er zunächst seine Ausbildung in einem Kleinbetrieb gemacht, im Jahr 2006 ist er schliesslich zu ABB Turbo Systems AG gekommen. Seine ersten Eindrücke damals waren direkt positiv: «Ich war überrascht, dass die Abläufe in einem Grossbetrieb so reibungslos funktionieren. Jedes Teilstück gelangt zur richtigen Zeit an den richtigen Ort – das schätze ich sehr. In meiner Ausbildung in einem Kleinbetrieb lief das ehrlich gesagt noch ein bisschen chaotischer ab.»

Für ABB Turbo Systems AG war er zunächst vier Jahre am Standort Baden, anschliessend arbeitete er am Standort Klingnau, zwischendrin in Deitlingen. Durch die Zentralisierung der Produktion ist er nun wieder seit September 2018 in Baden und froh über die zentrale Produktion, so sei alles an einem Ort. Nach Klingnau fährt Tommy noch ab und zu und hilft dort Messprogramme neu zu erstellen und die Schleifmaschine zu bedienen.

Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie und seine Freunden. Zusammen mit seiner Freundin und zwei Kindern lebt er weiterhin in Dogern, aber sie reisen auch gerne. Mit den beiden Jungs, 11 und 12 Jahre alt, liebt er es auf der Nintendo Switch gegeneinander Mario Kart zu spielen. Auch mag Tommy es für und mit seiner Familie zu kochen und dabei verschiedene neue kulinarische Gerichte auszuprobieren – das aber dann ganz von Hand und ohne grosse Maschinen.

Tommy bei Madame Tussauds in Wien. © ABB

 

Drei Fragen und Antworten:

Was wolltest du als Dreikäsehoch werden?
Ganz früher wollte ich natürlich Feuerwehrmann oder Polizist werden – wie jedes Kind. Aber ich habe mich schon immer für Metall und seine Bearbeitung interessiert. In der Schule konnte ich mich dann ausprobieren und es hat mir viel Spass gemacht. Am Ende die fertigen Turbolader zu sehen, ist beeindruckend.

Was gefällt dir an ABB als Arbeitgeberin?
Die Strukturiertheit bei den Abläufen und dass es keinen Stillstand in der Produktion gibt, sondern dass ich immer alle Komponenten zur Hand habe. Auch dass die Sicherheit sehr gross geschrieben wird, finde ich sehr gut.

Wie erlebst du unsere Firmenkultur?
Ich empfinde sie als sehr offen. Es ist mir wichtig, dass das allgemeine Arbeitsklima stimmt und ein offener Umgang herrscht. Hier habe ich in unserer Abteilung Glück gehabt. Ich kenne zum Beispiel viele, die schon lange hier arbeiten und ich habe mich auf Anhieb mit ihnen verstanden.

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Über den Autor

Greta Clasen

Für ABB als führendes, digitales Technologieunternehmen spannende Themen zu realisieren – diese Vorstellung setzte mich sofort unter Strom. Noch dazu der YuMi bei meinem Robo-Tic? Perfekt. Und doch musste ich bei Themen wie Trockentransformatoren im ersten Moment erst einmal schlucken. Mit mehr Wissen und Verständnis wurde mir jedoch klar, wie viel tatsächlich hinter der für mich erst einmal unbekannten Technik steckt und die Begeisterung kam automatisch. Ich freue mich, jeden Tag tiefer in die komplexesten Themen einzutauchen.
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