Stichwort Ehrenamt: Was machst du, um zu helfen? Der ABB-Nachwuchs engagiert sich sozial

Wir ehrenamtlich aktiv © ABB

Immer nur die eigene Karriere verfolgen? Nicht mit ABB! Hier ein Beispiel, wie sich neue Studenten und Auszubildende in sozialen Projekten unterstützen

Seit Juli 2018 bin ich dualer Student bei ABB. Zu einem gelungenen Start gehört natürlich auch das Vorpraktikum, zu dem Kolleginnen schon vor mir einiges geschrieben haben. Einen äußerst interessanten Teil des Vorpraktikums gebührt aber meiner Meinung nach mehr Aufmerksamkeit: den Projekttagen „ABB-Nachwuchs ehrenamtlich aktiv“.

Diese Aktion hat sich in diesem Jahr zum zehnten Mal gejährt. Bei diesem von Steffen Klemm, Leiter der Elektroausbildung im ABB Training Center (ATC) in Heidelberg, ins Leben gerufenen Projekt, leisten Studenten und Auszubildende des ATC bei sozialen Trägern oder Gemeinden ehrenamtliche Arbeit.

Wie können wir helfen?

Wir unterstützen zum Beispiel bei Renovierungsarbeiten oder Baumaßnahmen. Im Einführungsseminar für neue Studenten und Auszubildende, das in Lenk (Schweiz) stattfand, durften wir uns eines von insgesamt 13 Projekten aussuchen und uns dafür bewerben. In der Auswahl war zum Beispiel auch die Unterstützung bei der Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen im ABB-Kinderferienhaus. Ich für meinen Teil entschied mich für das Projekt „Trimm-Dich-Pfad Heddesheim“.

So begann also kurz darauf die Planung dieser Maßnahme. Wir verständigten uns darauf, uns mit den anderen ABB-Helfergruppen, die Einrichtungen in Heddesheim unterstützten, dort an einem zentralen Ort zu treffen und gemeinsam zu starten. Die anderen Heddesheim-Gruppen hatten sich für Projekte im dortigen Vogelschutzgebiet, in Kindergärten und auf Spielplätzen entschieden.

Bei traumhaften Wetter in Heddesheim ging es dann zusammen mit den Mitarbeitern des Bauhofes der Gemeinde Heddesheim los. Unglaublich nette und hilfsbereite Menschen, die uns sehr herzlich aufnahmen und froh waren, uns als Unterstützung an ihrer Seite zu haben.

Meine Gruppe bekam die beiden Bauhof-Mitarbeiter Steffen und Günther zur Seite gestellt, die uns flink in das Projekt einführten. Unsere Aufgabe war es, ein neues Gerät für den Trimm-Dich-Pfad aufzubauen und zu befestigen. Es handelte sich um einen Barren, der am darauffolgenden Samstag feierlich an die Stadt übergeben werden sollte.

So viel kann man schon vorwegnehmen: Viel Arbeit, die sich definitiv lohnt © ABB

Wir fuhren zur Baustelle, um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Es gab bisher lediglich eine 4×6 m große Grube, in der der Barren verankert werden sollte.

Wir machten uns also rasch ans Werk und haben die nächsten zwei Tage sehr intensiv daran gearbeitet. Wir gossen Beton, hoben vier 50 cm tiefe Löcher aus, bauten das Sportgerät auf und setzten die Randsteine als Begrenzung. Als Mittwochvormittag der Barren nun endlich einbetoniert in der Grube stand, kam ein mit Fallschutz vollgeladener LKW vorbei und wir durften diesen zum Abschluss noch verteilen.

Nun waren wir endgültig fertig und rundum zufrieden und glücklich. Die feierliche Übergabe konnte dank unserer fleißigen Unterstützung planmäßig erfolgen.

Im Rahmen einer Kunstausstellung des Kunstvereines der Gemeinde Heddesheim kam es dann zur feierlichen Übergabe des Trimm-Gerätes. Seitens ABB waren Richard Wegmann, Ausbilder im ATC Heidelberg, und ich anwesend. Kunstausstellung? Ja! Denn es wurde nicht nur der Barren übergeben, sondern wir nahmen auch an einer Kunstaustellung teil. Die Auszubildenden und dualen Studenten des ATC hatten nämlich in Gemeinschaftsproduktion einen „Roboter“ hergestellt, ihm den Namen „Fortschritt durch Ausbildung“ gegeben und dort ausgestellt.

Robotics! Auf der Kunstaustellung gab es auch viel zu sehen © ABB

Alles in allem ein rundum gelungenes Projekt mit einem tollen Abschluss! Ich habe eine Menge gelernt und Spaß hatte ich obendrein als Teil meines Teams. Bleibt mir nur zu hoffen, dass ABB noch viele Jahre soziale Projekte unterstützt. Habt ihr auch Lust auf eine Ausbildung oder Studium bei ABB? Dann findet ihr hier alle Infos!

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Über den Autor

Marcel Grundmann

Ich bin dualer Student bei ABB mit Fachrichtung "Allgemeine Mechatronik" und interessiere mich speziell für die Robotik. Die Schnittstelle zwischen der Mechanik, der Elektrotechnik und der Informatik begeistert mich aufgrund ihrer Vielseitigkeit sehr. Bevor ich mich für das duale Studium entschied, habe ich bereits eine Ausbildung zum Mechatroniker absolviert und bin schon ein wenig mit dem Themengebiet vertraut. Wenn ich mich nicht gerade in der Welt der Technik befinde, findet man mich meistens in den Sporthallen dieser Republik. Ich spiele Tischtennis in der erweiterten deutschen Spitze, aber auch für eine Runde Fußball mit Freunden bin ich immer wieder gerne zu haben. Mein größter Traum ist es, mal eine Zeit lang in Amerika zu leben und zu arbeiten.
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