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Umbruch in der Automobilbranche durch Elektromobilität

Wie kann der Ausbau der Ladeinfrastruktur endlich vorangetrieben werden?

Noch vor kurzem präsentierte sich auf der weltbekannten Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt die globale Automobilindustrie. Im Blickpunkt des Interesses stehen vor allem zwei Themen: autonomes Fahren und Elektromobilität. In dieser Woche sind wir auf der EVS30 vertreten, dem Branchentreffpunkt für die Industrie rund um E-Mobility.

Die Automobilindustrie kenne ich gut, denn in weiten Teilen meiner bisherigen beruflichen Laufbahn war ich in dieser Branche beschäftigt, so wie auch viele andere in Deutschland auch. Heute erfüllt es mich mit besonderem Stolz, dem Team anzugehören, das den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge vorantreibt. Einem Team, das engagiert/mit Herz und Seele daran arbeitet, individuelle Mobilität umweltfreundlich und emissionsfrei Realität werden zu lassen, und zwar rund um den Globus.

Vor wenigen Tagen hat ABB bekannt gegeben, dass wir vom Energieversorger EnBW einen Auftrag über die Lieferung von 117 Ladesäulen erhalten haben. Die Stationen, die über eine Cloud-Lösung mit dem Internet verbunden sind, werden deutschlandweit an den Autobahnraststätten von Tank & Rast installiert. Im vergangenen Jahr hatte EnBW bereits einen Auftrag über 68 solcher Ladestationen an ABB vergeben.

In einem Gebiet, das Baden-Württemberg und große Teile Hessen, Bayerns und Nordrhein-Westfalens umfasst und sich vom Ruhrgebiet bis an die schweizerische Grenze erstreckt, werden die Servicestationen von Tank & Rast im Abstand von 40 bis 50 Kilometern mit Ladesäulen ausgerüstet. Damit steht Autofahrern erstmals eine flächendeckende Ladeinfrastruktur an deutschen Autobahnen zur Verfügung.

Auf der IAA sind unsere Ladestationen auch am Stand von Continental vertreten gewesen – ein weiteres Beispiel für zielführende Zusammenarbeit im Dienste der grünen Mobilität. Auf der EVS30 kann das neue Schnellladesystem Terra HP bis 350kW direkt bei uns in Halle 1 bestaunt werden (Stand 1|43).

Mit Partnerschaften zum Erfolg

Beim Ausbau von Elektromobilität werden Partnerschaften die zügige Entwicklung der benötigten Infrastruktur unterstützen – im öffentlichen Verkehr wie auch im Individualverkehr. Das gilt zum einen für Kooperationen innerhalb der Industrie, wo beispielsweise Hersteller mit Mobilitätsexperten, Betreibern von Ladenetzen, Energieversorgern, Tankstellen oder Autobahnraststätten in unterschiedlichen Konstellationen zusammenarbeiten. Zum anderen kooperiert die Industrie nationaler und lokaler Ebene mit den Behörden, um deren Pläne für ein umweltfreundlicheres Verkehrsnetz und den Ausbau der Infrastruktur zu unterstützen.

Schaut man sich die brandneuen Angebote und Modelle auf den führenden Messen zur Elektromobilität an, erkennt man schnell, dass saubere Mobilität heute schon Realität ist. Die Branche erlebt aufregende Zeiten. Wir haben die Technologie, mit der Fahrzeughersteller, Energieversorger und lokale Behörden den Ausbau der Infrastruktur, mit der Elektro- und Hybridautos zu Hause, am Arbeitsplatz und jetzt auch an deutschen Autobahnen aufgeladen werden, realisieren können.

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