Was macht man eigentlich in der Ausbildung bei ABB?

© ABB

Das Geheimnis hinter dieser Frage wollten wir im ATC schnellstmöglich lüften. Und wie machen wir das am besten? Ganz klar, mit einem Tag der offenen Tür.

Aber bis aus der ersten Idee, einen solchen Tag der offenen Tür zu veranstalten, ein konkretes Konzept entstanden ist, gingen einige Stunden, Wochen und Monate bei kreativen Diskussionsrunden ins Land. Aber am letzten Samstag – den 13. Mai 2017 –  war es dann endlich soweit und wir durften unsere „Pforten“ für euch öffnen.

Und wie soll es auch anders sein, stand Punkt 10:01 Uhr der erste Besucher auf der Matte. Das hat mich persönlich doch sehr beruhigt – man weiß ja nie „kommt jemand oder kommt keiner?“.

Dann ging es Schlag auf Schlag und alle meine Kollegen in der Ausbildung waren schwer beschäftigt mit erklären, zeigen und vorführen. Wir hatten (und haben) ja auch wirklich allerhand in unserer Ausbildungswerkstatt zu bieten. Angefangen von der Ausstellung vieler Werkstücke, welche unsere Azubis in der Grundausbildung bei uns anfertigen. Sei es die Sortiermaschine im Elektronik-Bereich oder komplexe Bauten unserer Mechatroniker und Mechatronikerinnen. Und ich war so froh, dass all meine Ausbilderkollegen da waren. Die Besucher stellten viele Detail-Fragen und ich wäre mit meinem Fachwissen manchmal recht schnell am Ende gewesen.

Wir haben auch unsere Roboter aktiviert – sehr zur Freude unserer jüngsten Besucher. Natürlich durfte unser YuMi hier nicht fehlen. Besonders die Mannschaft der Jungadler, die direkt nach Ihrem Training bei uns eingetroffen ist, war von YuMi sehr angetan. Die Roboter waren sogar noch beliebter als das ABB-Kino, in welchem eine Auswahl verschiedener ABB-Filme gezeigt wurde.

Marcus Braunert erläutert den Jungadlern aus Mannheim die Funktionsweise und Besonderheiten von YuMi © ABB

Aber nicht, dass ihr jetzt denkt, dass nur meine Ausbilderkollegen zu tun hatten – mir war auch nicht langweilig. Ich war den ganzen Tag damit beschäftigt, immer wieder überall nach dem Rechten zu sehen, denn nicht nur in der Werkstatt, auch in unseren Lehrräumen gab es unglaublich viel zu sehen. Unser Labor zeigte alles zum Thema Messtechnik und die von unseren Azubis gebaute Torschusskanone war hier definitiv der Renner. Auch wenn meine Ausbilderkollegen immer erstmal die Handhabung vormachen mussten – Übung macht ja bekanntlich den Meister. Für den kreativen Touch sorgte unsere ATC-Vernissage mit interessanten Infos und Fotos zur Ausbildung bei ABB.

Keiner malt das „Haus vom Nikolaus“ so schön wie unser Ausbildungsroboter © ABB

Wenn wir schon so einen Tag der offenen Tür veranstalten, dann natürlich auch mit den Bildungs- und Kooperationspartnern, die uns im Laufe der Ausbildungsjahre begleiten. Somit waren neben dem ABB Kinderferienhaus und Special Olympics auch das geologische Institut der pädagogischen Hochschule Heidelberg und unsere Freunde des Lebenshilfe Mannheim e.V. mit eigenen Ständen präsent. Und die Lebenshilfe war sogar mit vielen Bewohnern des Stengelhof-Wohnheimes vor Ort…

Aber nicht nur zu Besuch, sondern auch zum gemeinsamen Musizieren! Nachdem um 12 Uhr unser Geschäftsführer Marcus Braunert alle Gäste von der Bühne aus begrüßt hatte, durfte ich erstmal meinen ABB-Chor OneVoice@ABB auf die Bühne bitten. Natürlich kamen meine Sängerinnen und Sänger super an. 🙂 Doch damit nicht genug, wir bekamen dann noch Verstärkung durch die Lebenshilfe, da wir natürlich auch mit unserem inklusiven Chor zwei Lieder vorbereitet hatten. Und wer jetzt denkt, dass dies das Highlight im Mittagsblock war, den darf ich enttäuschen. Kurzerhand formierte sich eine Ausbilderband, bestehend aus Klavier, Gitarre und Cajon, die den inklusiven Chor bei einem finalen Song begleitete.

Am meisten los war aber bei unserer Live-Vorführung der 5-Achs CNC Fräsmaschine. Nicht nur, weil es möglich war, der Maschine beim Arbeiten zuzuschauen, sondern auch, weil alle Besucher sich hier ihr selbst eigenes Give-Away fräsen konnten.

Wie ihr seht, war bei uns einiges geboten und wie das immer so ist, wenn man sich lange auf etwas freut, irgendwann kommt der Moment, an dem das lang und liebevoll geplante Event zu Ende ist. Und genauso ging es mir. Schwupps war es 16 Uhr und alle fleißigen Hände, welche am Freitag unsere Ausbildungswerkstatt so wunderschön hergerichtet hatten, räumten alles wieder auf die gewohnten Plätze, entfernten Tischdecken und Deko und das restliche Essen wurde eingepackt und verteilt. Warum müssen solche schönen Tage immer so schnell rum gehen?

Aber ich muss ja eins sagen: Als ich dann am Montagmorgen wieder zum regulären Arbeitsbeginn angetreten bin, sah zwar alles aus wie immer – aber ich blieb kurz in der Werkstatt stehen, schaute mich um und hatte ein dickes, breites Grinsen im Gesicht, weil der Flair dieses Tages immer noch in der Luft lag. Und jetzt freue ich mich umso mehr auf das nächste Jahr: Da werden wir nochmal einen obendrauf setzen, um das 10-jährige Jubiläum des ABB Training Center in Heidelberg zu feiern. Ich hoffe, euch alle nächstes Jahr wieder zu sehen. 🙂

Kategorien and Tags
Über den Autor

Christina Müller

Ich habe 2007 bei ABB als duale Studentin des Studienganges Bachelor of Arts begonnen, von 2010-2016 zwei Teams innerhalb der administrativen Personalzentrale ABB PersonalDirekt geleitet und dann im Mai 2016 das Ausbildungsmarketing im ABB Training Center übernommen. In meiner Freizeit singe ich in zwei Bands und leite den ABB-Chor OneVoice@ABB.
Kommentiere diesen Blogbeitrag