Back

Eine Partnerschaft, die Menschen vorwärtsbringt

Wer mit der Bahn fährt, reist häufig in Zügen von Stadler – und mit Antriebstechnik von ABB. Stadler feiert in diesen Tagen sein 75-Jahre-Jubiläum.

Ob im Doppelstockzug «Kiss» in der S-Bahn und im Fernverkehr oder im «Flirt» auf Regionalstrecken: Viele Pendlerinnen und Pendler sowie Freizeitreisende nehmen regelmässig in Stadler-Zügen Platz. Die Schienenfahrzeuge des Herstellers mit Hauptsitz in Bussnang legen jeden Tag auf den Bahnnetzen dieser Erde unzählige Kilometer zurück. Sie sind neben der Schweiz in Deutschland, in Grossbritannien, in den USA und vielen weiteren Ländern unterwegs. Allein vom Typ Flirt verkehren inzwischen über 1000 Zugkompositionen auf den Schienen dieser Welt – allesamt mit ABB-Antriebslösungen ausgerüstet.

Der Flirt verkehrt in der Schweiz auf vielen Regionalstrecken – mit ABB-Produkten an Bord. © B. Eng, ABB

Stadler feiert dieses Jahr 75-Jahre-Jubiläum. Das Unternehmen ist eine Schweizer Erfolgsgeschichte: 1989 beschäftigte es 18 Mitarbeitende, heute sind es über 7000.

ABB begleitet diesen Erfolg seit rund 15 Jahren als strategische Partnerin: In den meisten Stadler-Zügen sorgt ABB-Antriebstechnik für eine energieeffiziente Fahrt. Dazu gehören beispielsweise die Traktionsstromrichter, die Bordnetzversorgung und die Bahnstromtransformatoren in den Kiss-Doppelstockzügen im Zürcher S-Bahnnetz. Sie wandeln den Strom in die richtige Spannung und Frequenz für den Antrieb der Zugsmotoren und von Energieverbrauchern wie Licht oder Heizung um. Ähnliche Produkte liefert ABB gegenwärtig für Stadler-Schienenfahrzeuge der neuesten Generation, die bei Schweizer Regionalbahnen und in verschiedenen europäischen Ländern zum Einsatz kommen.

Stadler-Züge sind auch in den Bergen mit ABB-Antriebstechnik unterwegs, so etwa bei der Jungfraubahn. Sie befördert die Fahrgäste zum höchstgelegenen Bahnhof Europas auf über 3000 Metern. ABB ist dabei auch von aussen sichtbar: Eine der Zugskompositionen ist 2017 im ABB-Design unterwegs.

Der Niederflur-Hochgeschwindigkeitszug Giruno © Stadler

Ab 2019 verkehrt der Stadler-Hochgeschwindigkeitszug «Giruno» (Typenbezeichnung EC250) auf der Strecke Mailand–Zürich, später auch weiter nach Frankfurt. Traktionstransformatoren und -umrichter von ABB sorgen hier ebenfalls für den nötigen Antrieb. Der über 5 Meter lange, unter dem Zug montierte Umrichter wurde mit einer Höhe von 50 cm überaus flach konstruiert, denn der Giruno ist der weltweit erste Niederflur-Hochgeschwindigkeitszug in einstöckiger Ausführung und verteiltem Antrieb. Der energieeffiziente Umrichter ist mehrsystemfähig. Er kann mit dem 16 2/3-Hertz Einphasen-Bahnstrom in der Schweiz und Deutschland ebenso betrieben werden wie mit dem 50-Hertz-Bahnstrom des italienischen Hochgeschwindigkeitsnetzes und gar dem 3-Kilovolt-Gleichstrom, mit dem das übrige italienische Bahnnetz elektrifiziert ist.

Stadler und ABB werden damit in Zukunft weiterhin die nachhaltige Mobilität vorantreiben. Wir gratulieren dem Unternehmen herzlich zum Jubiläum!

Weitere Informationen zu ABB-Lösungen für den Schienenverkehr findet Ihr auf unserem Bahnportal, mehr zu Stadler auf der Website des Unternehmens.

0 Comments

Kommentiere diesen Blogbeitrag(0)

Community Guidelines

Footer