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„There and (fast schon) back again – Meine Erfahrungen als Trainee in Neuseeland“

Die Zeit vergeht wie im Flug und schon bald sind meine Erfahrungen als Trainee in Neuseeland auch schon wieder Geschichte.

Ende September 2016 war es nach längeren Vorbereitungen endlich soweit:  meine Maschine hob in Kloten ab und ich war auf dem Weg Richtung Neuseeland. Das Abenteuer „Auslandassignment“ begann.

Erste Eindrücke

Dreissig Stunden später landete ich bereits auf dem kleinen Flughafen von Napier, wo ich von meinem Betreuer und der lokalen Management Assistant aufs herzlichste willkommen geheissen wurde.

Vor dem offiziellen Arbeitsbeginn hatte ich ein Wochenende Zeit, um meinen Stadtteil Ahuriri zu erkunden und einen ersten Abstecher in die Innenstadt, bekannt für ihre Art Deco Architektur, zu machen. Hier fühlte ich mich gleich wohl.

Aussicht von meinem Balkon aus auf die Marina von Ahuriri © Franziska Bosshard

Gleich in der ersten Woche lernte ich die lokale ABB Unit kennen, in welcher ich nun während sechs Monaten Teil des Produktmanagement und Sales Support Teams bin. Neuseeländer sind sehr offen und so ist es ein leichtes die Kollegen während der Arbeit und an diversen Social Events wie Cake Club – es bringt jeweils jemand Cake mit am Freitag – besser kennen zu lernen. Bereits in den ersten Wochen wurde ich auch schon in die „Essentials“ der Kiwi-Kultur eingeführt mit Einladungen zu Barbecues und einem Rugby-Match.

Die Arbeit bei ABB Power Protection

In Napier werden Power Protection Produkte, von Frequenzumwandlern und Spannungskorrektoren bis zur Ununterbrochenen Stromversorgung, entwickelt, hergestellt und dann in die ganze Welt verschifft. Meine Aufgaben sind sehr vielfältig und beinhalten zum Beispiel das Verfassen einer Market Requirement Study für ein neues Produkt und das Gestalten eines Excel-Tools, mit welchem Kunden Produkte einfach zusammenstellen und vergleichen können. In den letzen Monaten liefen auch die Vorbereitungen für einen Produkt-Launch auf Hochtouren und es war unmöglich sich von der Spannung und Begeisterung nicht anstecken zu lassen!

In meiner Rolle hier bin ich immer nahe am Kunden und Marktgeschehen, was sowohl eine sehr lehrreiche und faszinierende Erfahrung als auch eine schöne Abrundung für mein Trainee-Programm ist. Während meine ersten zwei Assignments durch die Fragen „Wie funktioniert eine Abteilung in einem internationalen Grosskonzern?“ und „Wie wird ein Projekt erfolgreich umgesetzt?“ geprägt waren, steht nun die Frage „Wer sind unsere Kunden und wie kann ich sie bestmöglich unterstützen?“ im Zentrum.

Das Leben neben der Arbeit

Neben der Arbeit kommt natürlich auch das Vergnügen nicht zu kurz. Ausgerüstet mit einem dicken Reiseführer und einer ständig wachsenden Liste mit Tipps von Kollegen mache ich an den Wochenenden jeweils die weitere Umgebung unsicher. Auf kleinstem Raum gibt es hier von weissen Sandstränden über Urwald bis hin zu Vulkanlandschaften einfach alles zu sehen! Kurz, man möchte jede freie Sekunde draussen verbringen und so habe ich neben langen Velotouren und Wanderungen durch atemberaubende Landschaften auch schon meine ersten Surfversuche unternommen – mittlerweile sogar mit Erfolg 😉

Hahei Beach auf der Coromandel Halbinsel © Franziska Bosshard
Ein Stückchen Urwald mit Riesenfarnen © Franziska Bosshard

Und auch um die Hobbits kommt man natürlich nicht ganz rum…

Abschiedsgedanken

Und nun, da sich dieses Assignment und für mich somit auch das Trainee-Programm langsam zu Ende neigt, kommen natürlich auch die einen oder anderen Abschiedsgedanken auf. Das Trainee-Programm als Ganzes und jedes Assignment für sich war eine tolle Erfahrung und man könnte wahrlich sagen, dass ein Abenteuer zu Ende geht. Aber jedes Ende ist ja bekanntlich auch ein neuer Anfang – höchste Zeit also das nächste Abenteuer zu beginnen! In meinem Fall als System Engineer in der Traktionsabteilung in Turgi.

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