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Special Olympics Willingen 2017: Ein Symbol für gute Zusammenarbeit

Regentropfen prasseln gegen die Glasscheiben, der Wind fegt über das Dach hinweg und der Platz vor dem Besucherzentrum Willingens sieht grau und leer aus.

Doch der erste Eindruck täuscht. „Oh, ihr habt es aber schön warm hier“, ist die häufigste Begrüßung, die Athleten, Helfer und Besucher sagen, wenn sie die Tür unseres ABB-Zeltes öffnen. Drinnen herrscht reges Treiben, die Heizung läuft auf Hochtouren und den Besuchern steigt der Zimt- und Nelkenduft unseres heißen Winterpunsches in die Nase. Den trinken sie freudig, während sie von Wettkämpfen, Siegerehrungen und den gewonnenen Medaillen erzählen.

Unser Beitrag für die Zukunft. Mit Menschen und Technologien die Zukunft gestalten

Nachdem in Hannover bereits das Konzept des „geschlossenen Zeltes“ mit unserer Modulbox geändert wurde, ist in diesem Jahr die wetterfeste Variante an der Reihe: Das Zelt ist von Glasfronten umgeben und ermöglicht durchgefrorenen Besuchern einen Blick ins Innere. Und fast alle, die vorbeilaufen und einen neugierigen Blick in das Zelt werfen, kommen auch herein.

Die Pinguine waren heißbegehrt © ABB

Denn nicht nur die Glasfronten, sondern auch die hellen Farben der Exponate und das neue Branding laden die Besucher ein. Dort bekommen sie einen guten Einblick in die Arbeit von ABB. Das interaktive TOSA-Modell erklärt auf spielerische Art das Schnellladesystem für den vollelektrischen Bus in Genf. Dafür leuchten die Lampen zunächst rot. In kürzester Zeit lädt sich der Modell-Bus auf, die Farbe ändert sich auf Blau – und der Bus ist  wieder startklar.

Daneben steht unsere Mitmachaktion, das Fanschalter-Memory von Busch-Jaeger, dem Tochterunternehmen, bekannt für seine Elektroinstallationsprodukte. Vier verschiedenfarbige Glühbirnen und acht Lichtschalter mit den Logos von unterschiedlichen Fußballmannschaften. Wer zwei gleichfarbige Glühbirnen zum Leuchten bringt, hat gewonnen und kann direkt an unserem Gewinnspiel teilnehmen, bei welchem unter anderem die Fanschalter gewonnen werden können. Die Mitmachaktion zieht viele Athleten und Besucher an, die sich dann angeregt über Fußballmannschaften unterhalten. Auch unsere Stofftier-Pinguine sind beliebt und im Laufe der Woche bei fast allen Sportstätten zu sehen.

Unser Fanschalter-Spiel kam bei Klein und Groß sehr gut an © ABB

Das Highlight des Zeltes ist dennoch klar: YuMi, der normalerweise Hand in Hand mit einem menschlichen Kollegen in der Produktionslinie zusammenarbeitet, ist hier heißbegehrtes Modell für unsere Fotoaktion. 821 Fotos sind in den drei Tagen zustande gekommen. Die Kombination aus kollaborativem Roboter und Erinnerungsfoto, das sofort ausgedruckt wird und perfekt in die Akkreditierungskarte aller Teilnehmer passt, begeistert alle gleichermaßen.

So sehen die Fotos aus dem Snapcube aus © ABB

YuMi ist damit auch ein Symbol für gute Zusammenarbeit, egal ob zwischen Robotern und Menschen oder Athleten und Helfern. Denn gute Zusammenarbeit, Toleranz und Vielfalt bereichern unsere Gesellschaft – deshalb fördert und lebt ABB Inklusion und ist seit dem Jahr 2000 Premium Partner von Special Olympics Deutschland.

Bevor es losging, musste YuMi erstmal programmiert werden © ABB

Schöne Spiele trotz zu warmen Wetters

Das Wetter ist bei den Special Olympics Willingen 2017 tatsächlich eher bescheiden, dennoch freuen sich die 700 Athleten, die 500 freiwilligen Helfer, die 330 Betreuer und Trainer und die 1780 anderen Besucher über das Sportereignis für Menschen mit geistiger Behinderung. Denn die Stimmung ist toll, von Demotivation ist nichts zu spüren – egal ob beim Skilanglauf, Schneeschuhlauf oder den vielen anderen Disziplinen und Angeboten.

Ein Herzensprojekt

Es sind nach Hannover die zweiten Spiele, die ich mit begleiten darf. Es macht mir unglaublich viel Freude die Veranstaltung zu begleiten. Zu sehen, wofür die Vorbereitungen, die bereits im August vergangenen Jahres angefangen haben, „gut sind“. Das Engagement von ABB, das weit über die rein finanzielle Unterstützung hinausgeht, ist für viele der ABB-Helfer und für unser Organisations-Team ein Herzensprojekt. Denn die Freude, die Ehrlichkeit und auch der Mut, die die Athleten an den Tag legen, sind inspirierend, bereichern und schenken einem auch noch nach den Spielen mehr Gelassenheit für den Alltag.

Dass es letzten Endes nicht wirklich mit der romantischen Schneedecke geklappt hat, ist zwar schade, dennoch hat es den Spielen und meinen Erfahrungen, die ich während der Woche gesammelt habe, keinen Abbruch getan. Ich blicke zuversichtlich auf die Spiele 2018 in Kiel!

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