„Ich habe heute leider keine Rose für dich!“ – fertig mit dem Bachelor

“Was sich in drei Jahren alles ansammelt.” © ABB

Die Sendung „Der Bachelor“ ist den meisten bekannt. Das Leben eines Bachelorstudenten bei ABB lernt ihr aber nur hier kennen!

„Es ist erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht.“ Dieser Spruch ist allen bekannt, aber normalerweise assoziieren wir damit ältere Menschen, die ihre Kinder und Enkelkinder betrachten. Doch auch ich habe diesen Satz in letzter Zeit häufiger verwendet und daher den Entschluss gefasst, am Ende meines Studiums noch einmal auf die letzten drei Jahre zurückzublicken.

Wie alles begann

Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich mir noch die Frage gestellt „Was kommt nach dem Abi?“ und jetzt lautet die Frage: „Was kommt nach dem Bachelor?“ Wer hätte gedacht, dass die drei Jahre so rasend vorbeigehen und ab Oktober schon wieder neue Herausforderungen auf mich warten. Hätte mir damals jemand erzählt, dass ich an Bewerbungsgesprächen auf Spanisch teilnehme, hätte ich vermutlich lauthals losgelacht – so schnell kann es manchmal gehen, dass man in Madrid Bewerber auf Spanisch interviewt.

So hat es 2013 mit den kaufmännischen Azubis bei ABB begonnen ... © ABB
So hat es 2013 mit den kaufmännischen Azubis bei ABB begonnen … © ABB

Mein Ziel als Blogger war es, meine Erlebnisse während meines dualen Studiums zu teilen und dem einen oder anderen die Möglichkeiten aufzuzeigen, die es bei ABB gibt. Und nein, ich habe sicherlich nicht alles gemacht, was möglich war die letzten drei Jahre, aber kann guten Gewissens behaupten, dass ich viel mitnehmen konnte und etwas mehr als „nur“ die abwechselnden Theorie- und Praxisphasen erlebt habe. Vielleicht hat das auch den neuen Azubis bzw. Studenten geholfen, mehr Klarheit über ihre Ausbildung zu bekommen.

Okay, ich gebe zu, dass meine letzten Jahre stark von der Schweiz geprägt wurden, aber hey – das ist einfach auch ein tolles Land! Und das sage ich als „Gummihals“ wie die Schweizer gern zu sagen pflegen. Abgesehen von meinem Praxiseinsatz in Zürich habe ich es viermal nach Lenk geschafft – zunächst als Neuling und in den Folgejahren als Betreuer.

„Was in der Schweiz passiert, …“ habe ich euch erzählt und jetzt bin ich fürs erste „Retour“ aus der Schweiz und bleibe im Rhein-Neckar-Raum. Außerdem konnte ich mit mir nun mehr oder weniger vier bekannten Jahrgängen und den Mitarbeitern aus den Praxiseinsätzen sehr gut „Netzwerken“. Das war das Wort des Jahres 2015: Netzwerken. Und ich kann bestätigen, dass ein gutes Netzwerk vieles im Leben erleichtert – sowohl privat als auch beruflich!

Halbzeit
Nach meinen ersten beiden Praxisphasen, die ich im Zentraleinkauf und der Unternehmenskommunikation in Mannheim verbracht habe, konnte ich während meiner dritten Praxisphase, die ich im ABB Training Center absolviert habe, mit nach Inzell fahren zu den Special Olympics (SO). Dieses Erlebnis möchte ich nicht missen und lege es allen ans Herz, auch diese Erfahrungen zu machen. Man nimmt für sich aus dieser Zeit so viel mit und es ermöglicht einem, das Wesentliche im Leben zu erkennen. „Viel lieben, viel reden, viel lachen.“ ist dabei mein Glücksrezept und diese „Grundprinzipien des Lebens“ werden bei SO einfach gelebt.

Meine Tutorin aus Schulzeiten hat mir diesen Spruch nach meinem Abitur mit auf den Weg gegeben und ich gebe mein Bestes, um diesen Prinzipien gerecht zu werden! Die Zeit vergeht auch schneller, wenn wir unser Leben genießen – auch wenn sie manchmal erschreckend schnell vergeht, wie beispielsweise die zweite Hälfte des Studiums.

„Wer hat an der Uhr gedreht, …“

„… ist es wirklich schon so spät?“ Ja, alle Prüfungen sind geschafft und das heißt, dass ich mich aus der Azubi-Community verabschieden muss. Das heißt aber nicht, dass ihr nichts mehr von mir hören werdet. Ich bleibe bei ABB und werde sicherlich den einen oder anderen Blog schreiben, um euch weiterhin auf dem Laufenden zu halten!

Mein nächstes Abenteuer startet als Support im Projektmanagement bei der Division Prozessautomation. Ich gebe die Rolle als „alter Hase“ hiermit ab und übergebe das Amt dem Jahrgang unter mir – es hat Spaß gemacht und ich bin mir sicher, dass auch ihr euren Weg weiterhin gehen werdet! Ich freue mich auf ein Wiedersehen und stehe auch in Zukunft noch mit Rat und Tat zur Seite.

Wer weiß schon, wo man sich überall über den Weg laufen wird?

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Über den Autor

Marco Schmittinger

Ich arbeite bei ABB im Bereich Marketing und Kommunikation für den Geschäftsbereich Prozessindustrie Deutschland. Hier bin ich sowohl für die interne als auch externe Kommunikation verantwortlich, was das komplette Spektrum von A wie Anzeigen bis Z wie zielgruppenspezifisches Marketing abdeckt. Darunter fallen auch die Organisation von Messen und Events sowie interne und externe Meldungen zu beispielsweise Projekten. In meiner Freizeit engagiere ich mich bei der Freiwilligen Feuerwehr und bin dort als Jugendwart aktiv. Des Weiteren reise ich sehr gerne und nehme aus den bereisten Ländern in der Regel ein Rezept mit nach Hause zum Nachmachen. Für gemeinsames Kochen / Backen, Kinobesuche, Spaziergänge oder Spieleabende mit Familie und Freunden nehme ich mir auch immer die Zeit. Mein größter Traum ist es einmal auf jedem Kontinent der Welt gewesen zu sein und von jeder Reise etwas für meine persönliche Entwicklung mitzunehmen!
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