Gefühlte 300 Kelvin beim ABB Fun-Turnier 2016

Kelvin, Hertz, Joule, Tesla und Watt – Fünf Namen von insgesamt 18 Teams, die am 9. Juli bei sommerlichen Temperaturen gegeneinander antraten.

230 ABB Azubis und Studenten hatten beim elften Fun-Turnier des ABB Training Centers (ATC) in Heidelberg ein gemeinsames Ziel: Zusammen möglichst viel „Fun“ zu erleben und so neue Gesichter kennenzulernen. Die Stimmung in der Weinheimer Dietrich-Bonhoeffer-Halle war dementsprechend großartig – und schweißgebadet.

Von Technikern dominiert
Alle Teilnehmende des traditionsreichen ABB Fun-Turniers wurden zunächst von den Helfern und Ausbildenden aus dem ATC in Gruppen eingeteilt und bekamen ihr Trikot. Zum Glück – sonst hätte ich mein Team (Hertz), bestehend aus sieben  Mitspielern, wohl nie so schnell gefunden. Zwei Elektrotechniker kamen mir gleich bekannt vor, mein restliches Team – na klar, ebenfalls Techniker – sind erst im Juli in ihr dreijähriges duales Studium gestartet.

Mein „BWL-Patenkind“, das ab 1. August  frisch bei ABB anfängt, habe ich glücklicherweise sofort erkannt. Vielleicht auch, weil BWLer unter den ganzen Technikern sofort auffallen. Das Patensystem ist bei ABB seit Jahren fester Bestandteil. Als Neuling hat man so bereits vor Beginn des Studiums die Möglichkeit, mit einem Auszubildenden bzw. einem anderen Studenten Kontakt aufzunehmen, und sie mit offenen Fragen zu löchern.

Marcus Braunert gibt den Startpfiff für das elfte Fun-Turnier © ABB
Marcus Braunert gibt den Startpfiff für das elfte Fun-Turnier © ABB

Kaum hatte ich mein techniklastiges Team gefunden, wurden wir auch schon – pünktlich um 10 Uhr – von Geschäftsführer Marcus Braunert begrüßt. Motiviert startete mein Team mit der ersten von drei Sportarten: Fußball. Das Ergebnis war aus meiner Sicht  genauso unverdient wie das beim EM-Halbfinale Deutschland gegen Frankreich und an dieser Stelle nicht erwähnenswert.

Gut versorgt
Spaß hat es mir trotzdem gemacht – obwohl ich mich als „Quotenmädchen“ eher auf der Auswechselbank gesehen habe. Die 2 x 10 Minuten brachten sowohl uns als auch unsere Gegner, das Team Joule, zum Schwitzen. Dann hatten wir erst einmal eine wohlverdiente Pause, denn in der Halle lagen die Temperaturen bereits jenseits der 30 Grad-Marke. Zeit, um sich mit einem Kuchen oder einem Würstchen im Brötchen zu stärken und, was noch viel wichtiger bei derartigen Temperaturen, war: Trinken. Vor der Sporthalle konnte man seine Schussstärke testen. Der Spitzenwert lag bei über 90 gemessenen Stundenkilometern. Als kleine Belohnung gab es für jeden Schützen eine stylische, apfelgrüne Sonnenbrille.

Das beliebte Kuchenbuffet für die Pause © ABB
Das beliebte Kuchenbuffet für die Pause © ABB

EM-Feeling
Nach zwei Partien Volleyball wurde um kurz nach 12 Uhr das traditionelle Fußballspiel ABB-Management gegen Ausbilder angepfiffen. Beide Mannschaften traten in Bestbesetzung an. Das Heidelberger ATC mit Top-Stürmer Braunert schlug sich wacker gegen das Management-Team, das unter anderem mit ABB-Vorstand Markus Ochsner und Personalchef Jan Schüler antrat. Angefeuert wurden beide Teams durch lautes Klatschen von der Tribüne, das durch isländisch angehauchte „Huh“-Anfeuerungsrufe unterstützt wurde. Am Ende setzte sich jedoch die größere Erfahrung des Managements durch und es stand 5:1.

Emotionale Momente

Nicht zuletzt auf Grund eines sicheren Rückhalts im Tor: Dort stand nämlich Thomas von der Lebenshilfe Mannheim, mit der ABB seit einem Jahr eine Partnerschaft unterhält. Thomas war vier Wochen zuvor Mitglied des Unified Fußball-Teams von der Lebenshilfe und ABB, das bei den Special Olympics in Hannover die Bronzemedaille gewonnen hatte. Das Unified Team spielte auch beim ABB Fun-Turnier mit. Unter tosendem Applaus überreichten Marcus Braunert, Markus Ochsner und Jan Schüler jedem Teammitglied ein Mannschaftsfoto als Erinnerung.

Teams bei der Siegerehrung © ABB
Das auf den Special Olympics erfolgreiche Unified Fußball-Team von der Lebenshilfe und ABB © ABB

Im Anschluss stand die Mannschaftssportart Indiaca für mein Team auf dem Plan – Ein Spiel ähnlich wie Volleyball, das auf einem durch ein Netz getrennten Spielfeld gespielt wird. Spielgerät ist der gleichnamige Indiacaball, der mit der flachen Hand geschlagen wird. Im Gegensatz zu Fußball und Volleyball fanden die Indiacaspiele im Freien statt und die Temperaturen waren wesentlich angenehmer als in der Halle. Das Spiel hat mir genauso Spaß bereitet, wie unser Teamergebnis. Leider hat es zum Schluss nicht ganz zum Sieg gereicht.

Gewonnen hat das Team Volt, das sich punktgleich mit den Teams Candela und Henry, nur auf Grund der besseren Tordifferenz den Gesamtsieg sicherte. Für die Sieger gab es als kleine Anerkennung eine ABB-Collegemappe und eine ABB-Tasse. Das Ergebnis war jedoch zweitrangig. Wichtig war das Gemeinschaftsgefühl und das Kennenlernen von neuen und alten Azubis.

Julia und ihr Team beim Indiaca Spiel © ABB
Julia und ihr Team beim Indiaca Spiel © ABB
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Über den Autor

Julia Säger

Ausbildung: Duales BWL-Studium; Fachrichtung: Industrie I 19 Jahre jung I Hobbys/Interessen: Joggen, Tischtennis, Lesen, Unternehmungen mit Familie und Freunden I Das bin ich: Ehrgeizig, offen, kreativ und begeisterte Achterbahnfahrerin I Darum ABB: Bereits nach kurzer Zeit fühle ich mich bei ABB sehr wohl und gut aufgehoben, was auch an den engagierten Ausbildern im ABB Training Center liegt. Weiterhin finde ich toll, dass ein internationales Unternehmen viele soziale Projekte, wie z.B. Special Olympics, anstößt und fördert.
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