Special Olympics 2016: Dabei sein ist alles!

Als Volunteer konnte ich hier viele tolle Erfahrungen sammeln.

Zurzeit bin ich bei den Special Olympics (SO) in Hannover, den olympischen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung. Auch in diesem Jahr sind wieder viele freiwillige Helfer von ABB bei den Spielen und helfen, die Spiele gelingen zu lassen. Bereits in meinen ersten Monaten bei ABB habe ich vom Engagement bei SO gehört und in diesem Jahr hat es endlich geklappt, dass ich auch mitkommen kann. Der Einsatz aller ABB-Helfer – auch meiner – ist dabei komplett freiwillig: Für die Tage in Hannover nimmt sich jeder Mitarbeiter Urlaubstage oder Zeitausgleich. ABB übernimmt dafür die Reisekosten und die Unterbringung.

© ABB
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Nach einer gemeinsamen Anreise mit dem Bus von Mannheim nach Hannover konnten wir im Hotel dann auch die Kollegen von den anderen ABB-Standorten treffen. Insgesamt sind wir mit 150 Helfern von 19 verschiedenen Standorten in ganz Deutschland bei SO im Einsatz. Eine beeindruckende Zahl, wie ich finde.

Nach der Ankunft gab es eine Einweisung für unsere Tätigkeiten bei den Spielen an den Sportstätten. Anschließend fuhren wir zur großen Eröffnungsfeier der Spiele in die TUI Arena. Hier wurde mir erst so richtig klar, wie groß die Special Olympics sind und was für eine gute Stimmung hier herrscht. Die Arena war fast voll besetzt mit Athleten, Helfern, Angehörigen und Gästen und die Stimmung war bereits vor Beginn des Programms super. Man merkt, dass hier sehr viele Leute sind, die sich einfach freuen, dabei zu sein und eine gute Zeit haben wollen. Ein Gefühl, was ansteckt.

Am nächsten Tag ging es mit den Spielen los. Ich bin als Riegenführer bei der Leichtathletik eingeteilt. Meine Aufgabe ist es, einen Lauf nach dem Aufruf zu den Sportstätten zu begleiten, die Athleten dort zusammen mit den Kampfrichtern bei den Disziplinen zu betreuen und später wieder zurück zum Sammelpunkt oder direkt zur Siegerehrung zu begleiten.

Das Schöne dabei ist, dass ich dadurch sehr viel Kontakt zu den Athleten habe und live sämtliche Emotionen miterlebe. Von euphorischem Anfeuern, Nervosität vor dem Wettkampf bis hin zu Tränen vor Freude ist wirklich alles dabei.

Vieles beim Umgang mit den verschiedenen Athleten kann man auf das eigene Leben anwenden. Bei den Spielen merke ich, wie schnell man jemandem ein Lächeln auf das Gesicht zaubern kann, wie schnell Tränen der Enttäuschung zu einem Lachen verwandelt werden können, und wie offen und herzlich man auf eigentlich unbekannte Menschen zugehen kann.

Manchmal kann es so einfach sein!

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Bei den Special Olympics 2016 in Hannover unterstützen 150 ABB-Mitarbeiter als freiwillige Helfer die Athleten mit geistiger Behinderung. Das Besondere: Sie spenden für die Dauer der Spiele ihren Urlaub bzw. reichen Zeitausgleich ein. Im Gegenzug übernimmt das Unternehmen die Reise- und Hotelkosten. Rund 3.000 Mitarbeiter haben sich so seit dem Beginn des ABB-Engagements für Special Olympics im Jahr 2000 beteiligt.

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Über den Autor

Alexander Langer

Ausbildung: Duales Studium (B. Eng.) Wirtschaftsingenieurwesen | Alter: 21 Jahre | Hobbys: Schwimmen, Radfahren, Pfadfinder, Freizeitparks, Unternehmungen mit Freunden | Stärken: Hilfsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Humor | Was ich an ABB mag? Als internationales Unternehmen bietet mir ABB viele Chancen auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen und die Welt zu entdecken. Zudem sind das soziale Engagement, wie zum Beispiel die Unterstützung der Special Olympics und der Umweltschutz durch nachhaltige Technologien wichtige Themen bei ABB mit denen ich mich auch selbst gut identifizieren kann. In der Ausbildung werden wir stets kompetent betreut und besonders das dreimonatige Vorpraktikum ist eine tolle Gelegenheit um erste Grundlagen zu lernen und die Mitstudenten und Azubis kennen zu lernen. Ein Highlight im Vorpraktikum ist das zweiwöchige Einführungsseminar in der Schweiz bei dem man eine Menge über sich selbst und die Anderen lernen kann.
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