Elektromobilität: Was ABB und Alpiq mit eierlegenden Wollmilchsäuen am Hut haben

Elektromobilität ist auf der Überholspur. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, ziehen ABB und Alpiq nun am selben Strick.

Stille. Würden die Bildschirme nicht leuchten; würde die Anzeige nicht «bereit» verkünden, wäre ich nicht einmal sicher, dass der Motor überhaupt läuft. Zeit für den Test: Ich drücke auf das Gaspedal. Und plötzlich fühle ich mich eher wie in einem Düsenjet, als wie im Kleinwagen. Du ahnst es: Ich sitze im Elektroauto. Dass Elektromobilität auf der Überhohlspur ist, ist nichts Neues. Was dabei für ABB neu ist, kannst du in diesem Blogbeitrag erfahren.

Enthusiasten und Skeptiker: Die Gemüter erhitzen sich

Elektroautos sind wohl beides: Eierlegende Wollmilchsäue und Schwarze Peter. Für die einen sind sie sauber, schnell, wendig und nicht zuletzt die ultimative Lösung der Umweltprobleme im Individualverkehr. Andere bleiben skeptisch. Sie befürchten, auf halbem Weg stehen zu bleiben.

Soweit nichts Neues. Dass ABB als Produzentin von Ladestationen dafür sorgt, dass Elektroautos eben nicht auf halber Strecke stehen bleiben, ist auch nichts Neues. Immerhin: Was die Haushaltssteckdose in acht Stunden schafft, vollbringt eine DC-Schnellladestation vom Typ Terra 53 in rund 30 Minuten: einmal Volltanken – äh, Vollladen, bitte.

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ABB Schnellladestationen laden rund 15mal schneller als die Haushaltssteckdose © ABB

Neue Zusammenarbeit von ABB mit Apiq

Was ist also neu? Die Zusammenarbeit von ABB Schweiz mit Alpiq. Alpiq E-Mobility ist eine führende Schweizer Anbieterin von Infrastrukturlösungen für Elektrofahrzeuge und nimmt per sofort sämtliche Modelle der DC-Schnellladestationen von ABB ins Produktsortiment auf. Die Partnerschaft wurde am vergangenen Montag am sechsten Kongress Elektromobilität in Bern verkündet, an dem Urs Waelchli, Vice President EV Charging Infrastructure bei ABB, ein Referat über Erfolgsfaktoren für die Integration von eMobilität in Firmenflotten hielt.

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ABB kooperiert im Bereich der Schnellladestationen mit Alpiq © ABB

«Ein flächendeckendes Netz einer leistungsstarken Ladeinfrastruktur, wie ABB sie bietet, sei die Voraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität», sagt Nadir Mandioni, Leiter Geschäftsbereich Ladestationen von ABB Schweiz. Elektromobilität habe weltweit ein grosses Potenzial. Dank dem Schulterschluss von ABB Schweiz mit Alpiq E-Mobility kann dieses Potenzial in der Schweiz nun noch besser genutzt werden.

Mandioni darf seinen Leuten also auf die Schulter klopfen. Und gleich danach die Ärmel hochkrempeln und die Schweiz ein bisschen grüner machen. Ganz nach dem Motto: «Power and Productivity for a better world». Yes, we can!

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Über den Autor

Gioia da Silva

Als ich 2015 zu ABB stiess, kannte ich mich in vielen Bereichen der Technik etwa so gut aus, wie ein Polarbär in der Sahara. Nach unzähligen spannenden Begegnungen während meiner Arbeit für die Unternehmenskommunikation weiss ich heute, dass Niederspannung genauso interessant sein kann wie Hochspannung.
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