Wir machen Schapbach (un)sicher

Die ehrenamtlichen Helfer © ABB

Der ABB-Nachwuchs des neuen Ausbildungsjahres engagiert sich seit Jahren bei sozialen Projekten. Ich war im ABB Kinderferienhaus im Schwarzwald dabei.

Auch in diesem Jahr haben sich wieder Auszubildende, Studenten der Dualen Hochschule in Mannheim, Ausbilder und erstmals auch Trainees, in der Metropolregion Rhein-Neckar und im ABB Kinderferienhaus in Schapbach im Schwarzwald ehrenamtlich betätigt.

Dieses Jahr gab es 19 soziale Projekte, bei denen wir, die Studenten des Jahrgangs 2015 drei Tage lang tatkräftig unterstützt und kräftig Hand angelegt haben. Wir haben Renovierungsarbeiten bei Kindergärten und sozialen Einrichtungen wie zum Beispiel der Lebenshilfe Mannheim übernommen, aber auch Tierheime und Gärten umgebaut und gestaltet.

Ich persönlich war mit 14 Kolleginnen und Kollegen in Schapbach dabei. Ende September fuhren wir am frühen Mittwochmorgen bereits um sieben Uhr in Heidelberg mit zwei Bussen los in Richtung Schwarzwald. Wettertechnisch war der Auftakt alles andere als schön: Einstellige Temperaturen und Dauerregen. Als wir dann gegen 10 Uhr dort ankamen, hatte das dortige ABB-Team bereits ein Frühstück vorbereitet. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen und unser Ausbilder Lothar Eisele eine Sicherheitsunterweisung gemacht hatte, machten wir uns frisch gestärkt an die Arbeiten. Wir, 15 Azubis und Studenten, haben uns in mehrere Gruppen nach persönlichen Stärken und handwerklichen Erfahrungen aufgeteilt, um die anstehenden Aufgaben am besten meistern zu können.

Im Sommer war im Kinderferienhaus eine Sicherheitsbegehung. Eine unserer Aufgaben war es auch, die Sicherheit im Haus und auf der gesamten Anlage, weiter zu verbessern. Schließlich verbringen hier pro Jahr über 600 Kinder von ABB-Mitarbeitern ihre Ferienfreizeit.

Unsere Einzelprojekte in Schapbach

  1. Bei einem der vielen Spielplätze auf dem 60.000 Quadratmeter großen Kinderferienhaus-Gelände haben Marvin Forina, Sven Schulze und Leonard Wagner einen „Fallschutz“ unter einem Klettergerüst angelegt. Genauer gesagt mussten wir den Boden rund um das Gerüst 30 cm ausheben. Anschließend haben wir den Bereich mit Holzhackschnitzeln aufgefüllt.
  2. Den Weg vom Parkplatz zum Haus haben Moritz Baral, Malte Wirz, Dominik Franz und ich in schweißtreibender Arbeit angelegt und Pflastersteine verlegt. Bislang waren dort Treppen. Jetzt ist der Zugang komplett barrierefrei.
  3. Im sogenannten Hexenhaus, einem alten Blockhaus auf dem Gelände, haben Mats Bernauer und Julia Maltzahn in der Toilette eine Wand mit Holzpaneelen verkleidet, den Boden mit PVC ausgelegt und im Haus energieeffiziente LED-Lampen montiert, die von der ABB-Tochtergesellschaft Busch-Jaeger zur Verfügung gestellt worden waren.
  4. Im Kinderferienhaus haben Wiebke Jörgensen, Nora Mensing, Sandra Werner und Patrick Bongardt neue Fluchtwegeleuchten installiert. Die Leuchten hat die Geschäftseinheit ABB Kaufel zur Verfügung gestellt.
  5. In den Kinderschlafzimmern haben wir die alten Lampen ausgetauscht und durch neue energieeffiziente LED-Lampen ersetzt, die Busch-Jaeger ebenfalls gestiftet hat.
  6. Im gesamten Gebäude haben Gina März und Charlotte Keiper die rund 80 vorhandenen Rauchmelder durch neue Geräte ersetzt, die man über Funk miteinander vernetzen kann. Das ist wichtig für die Sicherheit im Haus, weil man dann auch am anderen Ende des Hauses mitbekommt, sollte es wirklich einmal brennen.

 

Der Teich © ABB
Der Teich © ABB

Am Freitagmorgen haben wir dann noch das Treppengeländer im Neubau und ein Holzgerüst einer Rutsche gestrichen und anschließend einen Teich am Haus von Algen befreit. Auch der Wettergott hatte ein Einsehen und ab dem zweiten Tag ließ sich sogar die Sonne blicken. Abends konnten wir dann grillen und auf der Terrasse am Lagerfeuer sitzen.

Während der kompletten drei Tage wurden wir super gut vom Schapbach-Team bewirtet und betreut, sei es mit den warmen Mahlzeiten oder dem Grillabend am Donnerstag oder permanent bereitstehenden Kuchen und Getränken. Andreas Schwaderer vom Förderverein des Kinderferienhauses, der bei ABB in der Unternehmenskommunikation arbeitet, und unser Ausbilder Lothar Eisele, haben uns bei Bedarf und wenn wir Fragen hatten mit Rat und Tat zur Seite gestanden.

Neue Lampen und ein neuer Weg für das Ferienhaus in Schapbach © ABB
Neue Lampen und ein neuer Weg für das Ferienhaus in Schapbach © ABB

Die Zeit verging wie im Flug und am Freitag nach dem Mittagessen machten wir uns wieder auf den Heimweg. Besonders gut hat uns allen die tolle Unterstützung des ABB-Teams vor Ort gefallen und natürlich das hauseigene Hallenbad, das wir abends intensiv genutzt haben. Alles in allem hatten wir eine schöne Zeit in Schapbach, haben viele neue Geräte und Arbeitsweisen kennengelernt und trotz der anspruchsvollen Arbeiten, freuen wir uns, einen Teil zu diesem unglaublich schönen Kinderferienhaus beigetragen zu haben.

Hier seht ihr noch weitere Beispiele unserer Projekte:

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Über den Autor

Simon Fischer

Studium: Wirtschaftsinformatik | Alter: 18 Jahre | Hobbys: Volleyball, Fahrrad fahren, Lesen und alles was mit PC zu tun hat | Stärken: Offenheit, Ehrgeiz und Hilfsbereitschaft | Was ich an ABB mag? Bei ABB habe ich immer das Gefühl, dass der Konzern großes Interesse an meinem Wohlbefinden hat, sei es durch die zwei Wochen in der Schweiz oder durch die ständige Betreuung durch das ATC-Team. All das soziale Engagement welches ABB zeigt, finde ich sehr positiv und ich bin stolz darauf, Teil des Unternehmens zu sein.
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