Eine fesselnde Verbindung!

Die Ty-Rap Premiumkabelbinder von ABB Industriekomponenten, bei dem Eisblock ABB Industriekomponenten und PMA Deutschland auf der SPS 2014 in Nürnberg © ABB

Über 1 Jahr ist vergangen, seit die ehemalige Thomas & Betts Vertriebs GmbH (T&B) als Geschäftsbereich Industriekomponenten in die ABB integriert wurde.

Als Teil der Division Niederspannungsprodukte haben wir gerade unseren ersten Geburtstag gefeiert. Um diese aufregende und spannende Zeit Revue passieren zu lassen, habe ich meinen Kollegen Nils Leenen, Vertriebsleiter des Geschäftsbereichs Industriekomponenten, zu seinen Erfahrungen befragt.

Mein Kollege Nils Leenen © ABB
Mein Kollege Nils Leenen © ABB

Wie heißt du und in welchem Bereich arbeitest du bei ABB?

Mein Name ist Nils Leenen und ich bin seit dem Jahr 2000 bei ABB beschäftigt. Nachdem ich zunächst in den verschiedensten Vertriebs- und Marketingfunktionen in der Energietechnik tätig war, bin ich seit mittlerweile zwei Jahren im Bereich Niederspannungsprodukte Vertriebsleiter der ehemaligen T&B Vertriebs GmbH.

Bitte erkläre in 3 Sätzen wie sich die Integration vollzogen hat.

Nach dem Kauf des globalen T&B-Konzerns durch ABB im Jahr 2012 ist Anfang September 2014, nach monatelangen Vorbereitungen, Meetings und Absprachen, die T&B Vertriebs GmbH offiziell in die ABB AG übergegangen. Dabei haben nicht nur neue Prozesse und Methoden bei uns Einzug gehalten, sondern sich auch viele strukturelle Änderungen innerhalb der Abteilung für unsere Mitarbeiter ergeben.

Nils Leenen und sein Kollege Thomas Baum im Gespräch mit einem Kunden © ABB
Nils Leenen und sein Kollege Thomas Baum im Gespräch mit einem Kunden © ABB

Was war für dich die größte Herausforderung bei der Umsetzung der Integration?

Begonnen haben wir mit der Reform der Vertriebsgebiete. Dies war – neben den anderen Herausforderungen – die größte Herausforderung, da bedingt durch die übliche Fluktuation und eine notwendige Verstärkung des Vertriebsteams 50 Prozent der Mannschaft neu mit an Bord genommen und eingelernt wurden. Allein eine solche Veränderung erfordert schon einiges von den alteingesessenen Kollegen, die mit ihrer Erfahrung den neuen Kollegen immer tatkräftig zur Seite standen.

Auch unser Innendienst wurde neu strukturiert und bekam völlig neue Aufgaben zusätzlich zu den gewohnten Tätigkeiten: Heute können wir unserem Kunden einen kompletten Kundenservice aus einer Hand bieten, von der telefonischen Erstberatung, über das Angebot bis hin zur Auftragsabwicklung und Rechnungslegung – und das Ganze bei einer klaren Zuordnung des Kunden zu einem persönlichen Ansprechpartner, der den Kunden gut kennt – das wird von den Kunden geschätzt und gelobt, gerade in solch unruhigen Zeiten wie einer Integration, in denen auch mal etwas schief laufen kann.

Durch die strukturierte und zentralisierte Bereitstellung von Fachwissen im neu geschaffenen Business Development konnten zudem die Rückmeldezeiten erheblich verkürzt und ineffiziente bzw. parallele Prozesse minimiert werden.

Last but not least haben wir den Bereich Marketing & Kommunikation verstärkt, natürlich auch um erst mal unser Erscheinungsbild ins ABB Branding zu überführen – von den Katalogen, Broschüren und Roll-ups über die Messeauftritte bis hin zum Webauftritt. Ein riesiges Projekt! Gerade bei einer Integration, bei der sich der Name verändert, ist es zudem extrem wichtig, in möglichst vielen internen und externen Medien präsent zu sein, um aus der neuen Verbindung einen Vorteil für beide Partner zu ziehen. Der „Markenwechsel“ sollte ja auch ein Türöffner sein – und nicht etwa zum Risiko werden. Durch den Fortbestand der bekannten Produktnamen, wie z.B. des Ty-Rap und des Twist-Tail, konnten wir den Wiedererkennungswert auch unter dem Dach der ABB weiterhin garantieren.

Der Ty-Rap © ABB
Der Ty-Rap © ABB

Was begeistert dich an der Integration?

In den vergangenen Monaten haben wir als Team extrem viel bewegt. In einer kleinen Mannschaft wie der unseren ist quasi jeder für alles mitverantwortlich und wir müssen gemeinsam Hand in Hand anpacken – was wiederum einen extrem positiven Teamgeist und einen unglaublichen Zusammenhalt mit sich gebracht hat. Wir sind im letzten Jahr noch mehr zusammengewachsen, beruflich wie auch persönlich.

Auch auf den ABB-Messeständen sind wir stets präsent. Und dies nicht nur, weil sich unsere Kabelbinder sehr gut als kleines Werbegeschenk eignen, sondern weil sie auch immer wieder die Kreativität und Bastelleidenschaft unserer internen und externen Besucher anregen. Dieses kleine „fesselnde“ Stück Kunststoff führt auch immer wieder die Vertriebsmannschaften zusammen: Bei gemeinsamen Kundenbesuchen konnten schon einige Erfolge gefeiert werden, indem wir zusammen eine umfassende ABB-Lösung und -Beratung bieten konnten.

Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spaß?

Im Team die beste Lösung für die Problemstellungen der Kunden zu erarbeiten. Dabei kommt es auch immer wieder sehr stark auf das zwischenmenschliche Miteinander an – das ist das Salz in der Suppe! Zudem bin ich auch stolz darauf, die Entstehung eines neuen Geschäftsbereichs begleitet und meinen Betrag zu seiner Gestaltung geleistet zu haben. Als Vorreiter bei der Integration von weiteren T&B Einheiten für die anderen Landesorganisationen haben wir viele Erfahrungen sammeln können, welche nun bei den weiteren Integrationen wichtige Hilfsstellungen sind. Hand in Hand geht eben doch alles am besten, oder irre ich da?

ABB hat mich schon immer gefesselt – nun sozusagen auch im wahrsten Sinne des Wortes.

Welche Frage sollte man sich mindestens einmal im Leben stellen?

Ich bin kein Philosoph, aber ich finde man sollte sich jeden Tag die Frage stellen, ob man hinter den eigenen täglichen Handlungen steht. Dies positiv beantworten zu können gibt einem täglich die positive Einstellung, die Dinge voranzubringen.

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So kann man die Kabelbinder auch verwenden, die "bunte Bank" für Special Olympics Deutschland © ABB
So kann man die Kabelbinder auch verwenden, die “bunte Bank” für Special Olympics Deutschland © ABB
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Über den Autor

Isabell Luft

Seit Juli 2014 bin ich in der Marketingkommunikation des Bereichs Protection, Connection and Wire Management tätig. Dieser umfasst den ABB Geschäftsbereich Industriekomponenten, PMA Deutschland sowie ABB Kaufel. Der perfekte Job nach meinem Volontariat in der ABB Unternehmenskommunikation – neben Messen und Events, Printmaterialien, Presse und Medien sowie Branding kümmern wir uns auch um das Thema Web und Social Media. So kommt keine Langeweile auf! In meiner Freizeit verreise ich so oft wie möglich, bevorzugt in spanischsprachige Länder.
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