„An Tagen wie diesen“ – Vorpraktikum 2015

Regelkonformes Tippen © ABB

Gerade habe ich als frischgebackene DH-Studentin das zweimonatige Vorpraktikum im ABB Training Center in Heidelberg absolviert.

Ich muss sagen, dass sich die Wochen gelohnt haben, weil ich dadurch viele Eindrücke von der Firma gewinnen und meine Mitstudenten besser kennenlernen konnte. Begonnen haben wir mit einer Werksführung durch sämtliche Gebäude auf dem Gelände von ABB in Heidelberg. Ich war erstaunt, dass mich Technik so begeistern konnte – und das als angehende BWL-Studentin!

European Computer Driving Licence

Auch die Ausbilder im Training Center haben eine gute Atmosphäre geschaffen. Zu nennen ist an dieser Stelle Hildegart Vollweiler, die mit ihrem sympathischen „Monnemer“ Akzent den neuen Studenten aus Minden oder Ratingen „das Leben schwer gemacht“ hat. ☺ Bei ihr hatten wir drei Wochen ECDL (=European Computer Driving Licence). Hierbei legten wir uns richtig ins Zeug, um die 100 %-Marke bei Modulen wie z.B. PowerPoint oder Word zu knacken. Hatten wir dies geschafft, ergatterten wir eine begehrte Kaffeemarke.

Kindergeschichten beim 10-Finger-Schreiben

Jedoch stand nicht jeden Mittag ECDL auf dem Plan. Eine Woche widmeten wir uns der Tastatur. Werner Becker, der nie gedacht hätte, dass er mal (BWL-) Studenten das 10-Finger-Schreiben beibringen würde, lehrte uns mit Kindergeschichten das blinde Tippen. Ein Beispiel für den kleinen Finger der linken Hand: „A wie der rote Apfel, der so gut schmeckt. Aber kein Wunder – es ist ja auch ein Qualitätsapfel. Dann hole ich mein Yoyo heraus und schwinge es 1 2 Mal auf und ab.“ In kleinen Pausen zur Entkrampfung der Finger lauschten wir den Klängen der Toten Hosen. Das Lied „An Tagen wie diesen“ machte uns stets wieder fit genug, um mit etwa 200 Anschlägen pro Minute Texte abzutippen. Wir waren der letzte Kurs, der das Glück hatte, von Werner Becker unterrichtet zu werden. In dem Sinne wünschen wir ihm einen entspannten Ruhestand!

Die “Neuen” – von der Schweiz zum Stotz in Heidelberg ©ABB
Die “Neuen” – von der Schweiz zum Stotz in Heidelberg © ABB

Wirtschaftsenglisch

Jeden Morgen hatten wir Wirtschaftsenglisch bei Horst Trodler, der mit seiner freundlichen Art sämtliche Grammatikregeln wiederholte und uns wichtige Wirtschaftsvokabeln beigebracht hat. Der gesamte Kurs, der übrigens nicht nur aus 18 BWL-ern, sondern auch aus drei Wirtschaftsinformatikern bestand, freute sich stets auf Freitag. Warum? Ganz einfach: Freitag bedeutete Filmtag.

ECDL, 10-Finger-Tippen und Wirtschaftsenglisch waren die drei Hauptbestandteile des Vorpraktikums. Jedoch durften die neuen Azubis bzw. Studenten auch an einer Betriebsversammlung teilnehmen, einen Erste Hilfe Kurs, sowie eine Ernährungsschulung absolvieren, und den richtigen Umgang mit dem Telefon üben. Auch das Planspiel, welches wir mit unseren beiden Ausbilderinnen Frau Alizadeh und Frau Jansen durchführten, gab uns einen ersten Einblick in die Wirtschaftswelt.

Abschließend lässt sich sagen, dass ich aus den vergangenen Wochen viel mitnehmen kann. Ich finde es toll, dass sich ABB nicht nur für das Arbeitsleben an sich interessiert, sondern auch drum herum Unterstützung für ihre Mitarbeiter bietet. Mit den vielen gesammelten Eindrücken sind wir „Neuen“ für den anstehenden Unialltag, auf den wir uns nun freuen können, gewappnet!

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Über den Autor

Julia Säger

Ausbildung: Duales BWL-Studium; Fachrichtung: Industrie I 19 Jahre jung I Hobbys/Interessen: Joggen, Tischtennis, Lesen, Unternehmungen mit Familie und Freunden I Das bin ich: Ehrgeizig, offen, kreativ und begeisterte Achterbahnfahrerin I Darum ABB: Bereits nach kurzer Zeit fühle ich mich bei ABB sehr wohl und gut aufgehoben, was auch an den engagierten Ausbildern im ABB Training Center liegt. Weiterhin finde ich toll, dass ein internationales Unternehmen viele soziale Projekte, wie z.B. Special Olympics, anstößt und fördert.
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