Zum ersten Mal auf der Hannover Messe

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Narendra Modi, indischer Premierminister bei der Eröffnung der Hannover Messe © ABB

Wusstet ihr, dass Deutschland das wichtigste Messeland ist? Ich nicht!

Ein holländischer Kollege meinte sogar Deutschland ist das „Homeland of Messe“.
Nachdem ich mich umfassend mit dem Thema „Messe“ befasst habe, kann ich jetzt mitreden.

Überblick über die Hannover Messe

Eine der wichtigsten in Deutschland jährlich stattfindenden Messen ist die Hannover Messe. Gleichzeitig ist sie die weltweit bedeutendste Industriemesse.

Übrigens: Das Messegelände in Hannover ist mit 496.000 m² und 26 Messehallen das größte der Welt. Wahnsinn, oder? Und das hier bei uns in Deutschland!
Der ABB-Stand befand sich in Halle 11 und war mit einer Standfläche von 1.750 m² sehr präsent.

In diesem Jahr erlangte die Messe wieder Besucherzahlen in Rekordhöhe. Ganze 220.000 Besucher, davon 70.000 aus dem Ausland, nutzten die Gelegenheit, sich über die neusten Technologien zu informieren und Kontakte zu knüpfen. ABB nahm dabei mit knapp 11.000 Interessenten Kontakt auf.

Bei 6.500 Ausstellern aus 70 Ländern war für jeden etwas dabei. Partnerland in diesem Jahr war Indien – die aufstrebende Industrienation.

Für diejenigen von uns, die bisher nichts mit der Hannover Messe und dem was sie verkörpert, anfangen können, hier knapp die Schwerpunkte:

  • Industrieautomation und IT
  • Energie- und Umwelttechnologien
  • Industrielle Zulieferung
  • Produktionstechnologien und Dienstleistungen
  • Forschung und Entwicklung

Es wurde eine Mitarbeiterfahrt vom ABB-Standort Mannheim aus organisiert, damit interessierte Kollegen die Chance erhielten, gemeinsam die Messe zu besuchen. So konnte sich jeder einen Einblick verschaffen, was ABB alles anbietet, wie sich unser Unternehmen präsentiert und welche Neuigkeiten es in unseren Marktsegmenten gibt. Ich war nicht nur dabei, sondern mitten drin und durfte nach einer langen Busfahrt einige Stunden auf der Messe verbringen.

Der ABB-Stand in Halle 11 von oben © ABB
Der ABB-Stand in Halle 11 von oben © ABB

Derzeit absolviere ich meine zweite Praxisphase im Vertriebsinnendienst der ABB, Geschäftsbereich Industriekomponenten (ehemalige Thomas & Betts). Ich darf dort das Team bei den verschiedensten Projekten und Prozessen unterstützen und mich unter anderem auch um die Messevor- und nachbereitung kümmern.

Um in den kommenden Tagen die Hannover Messe aufzubereiten und zu verstehen, was dahinter steckt, wollte ich zunächst die Lage vor Ort auskundschaften. Ich hatte die Vorgabe, ausfindig zu machen woher die vielen Messeberichte eigentlich alle kommen. Diese Messeberichte dienen zur Nachbereitung, damit die Vertriebler, die auf der Messe geknüpften Kontakte weiter pflegen können. Es werden unter anderem Kataloge und Muster verschickt und die Anzahl der abgehenden Versendungen liegen da schon im 3-stelligen Bereich.

Meine Abteilung hat mich in meinem Vorhaben unterstützt, wofür ich an dieser Stelle nochmals ein ganz großes Dankeschön ausrichten möchte! Ihr seid ein wundervolles Team!

Die Messe war um einiges größer als ich es mir ausgemalt habe, obwohl ich zuvor schon auf anderen Messegeländen unterwegs war. Es war beeindruckend und teilweise schon atemberaubend, was einzelne Unternehmen dort präsentierten.

YuMi und andere Roboter

Für mich persönlich waren die Roboter jedoch am interessantesten. ABB präsentierte den ersten kollaborativen Zweiarm-Roboter YuMi. Dieser wurde sogar am 13. April auf der Messe offiziell in den Markt eingeführt. „You and me – wir arbeiten zusammen“ fasst die Bedeutung unseres Roboters prägnant zusammen. Mensch und Roboter arbeiten ab jetzt Hand in Hand und die zuvor benötigten Schutzzäune werden überflüssig. Unser YuMi bietet viele weitere zukunftsvisierte Eigenschaften, die ihr auf folgender Seite nachlesen könnt.

YuMi in Kollaboration mit einer Hostess © ABB
YuMi in Kollaboration mit einer Hostess © ABB

Neben unserem Roboter, stellten viele andere Unternehmen auch die Ihrigen vor. Teilweise fand ich es echt erschreckend, wie weit die Technik fortgeschritten ist und die Roboter dem Menschen nicht nur funktionell, sondern auch optisch immer mehr ähneln.

15 Jahre gemeinsam stark

Neben zahlreichen Produktausstellungen zeigte ABB auch dieses Mal wieder ihr soziales Engagement. Dieses Jahr feiern ABB und Special Olympics Deutschland (SOD) ihre seit 15 Jahren bestehende Partnerschaft – „15 Jahre gemeinsam stark“. Dieses Motto prägt unsere Zusammenarbeit und bedeutet ein Miteinander auf Augenhöhe.

Athletensprecher Jörg Trute von Speical Olympics motivierte alle Standbesucher an der Kabelbinderbank mitzubasteln © ABB
Athletensprecher Jörg Trute von Special Olympics motivierte alle Standbesucher an der Kabelbinderbank mitzubasteln © ABB

Anlässlich dieses Jubiläums wurde bereits in Inzell bei den Special Olympics Winterspielen 2015 eine besondere Sitzbank angefertigt. Für die Ausgestaltung und Stabilität der Sitzfläche, Rückenlehne und Beine wurden die bunten Ty-Rap® Kabelbinder von ABB eingeflochten. Diese sind unverwüstlich – sie trotzen Hitze, Kälte, Feuchtigkeit und Licht. Da dies sehr gut bei den Athleten und den Zuschauern ankam, beschloss man kurzer Hand dasselbe auf der Hannover Messe auszuprobieren. Bis zum Jahresende sollen an vielen Begegnungsstätten und -orten gemeinsam mit allen Freunden von Special Olympics weitere dieser Sitzbänke entstehen, die anschließend versteigert werden.

Seid Ihr neugierig geworden? Na dann klickt euch mal auf folgender Seite durch.

Mein Fazit

Alles in allem würde ich die Hannover Messe als vollen Erfolg bezeichnen! Dieser Erfolg gilt gleichermaßen den Ausstellern und Besuchern. Man konnte interessante Kontakte und unglaubliche Eindrücke sammeln. Eine Bereicherung, die mir keiner mehr nehmen kann!
Dankeschön! 🙂

Die Messeberichte warten auf die Nachbereitung …
Wir hören uns!

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Über den Autor

Luzie Kuhlisch

Ausbildung: Kauffrau für Büromanagement | Alter: 22 Jahre | Hobbys: Fitness, Lesen, Reisen, Unternehmungen mit Familie und Freunden, Kochen, Backen | Stärken: Zielstrebigkeit, Hilfsbereitschaft, Organisationsfreude und sich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen | Was ich an ABB mag? Trotz der Größe des weltweit agierenden Konzerns herrscht bei ABB eine familiäre Atmosphäre. Für mich war das ABB Fun-Turnier Anfang Juli 2014 der Anfang einer wundervollen und aufregenden Zeit. Die Bildung eines eigenen Personennetzwerkes wird sehr groß geschrieben, weswegen wir zu Beginn der Ausbildung für zwei Wochen in die Schweiz gefahren sind. Zwei unvergessliche Wochen in denen ich zahlreiche positive Erfahrungen sammeln durfte, die mich persönlich weitergebracht haben. Das Unternehmen engagiert sich nebenbei noch in zahlreichen sozialen Projekten, wie beispielsweise den Special Olympics oder freiwilligen Hilfsprojekten im Rhein-Neckar-Kreis. All diese Möglichkeiten rund um den sozialen Aspekt bilden für mich eine wichtige Grundlage für eine funktionierende Ausbildung und Zusammenarbeit in der Zukunft. Des Weiteren empfinde ich das eigene Training Center in Heidelberg (ATC) als eine großartige Chance für alle Auszubildenden und Studenten um sich beruflich sowie persönlich qualifiziert weiterzubilden.
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