Hannover Messe 2015 – Überwältigende Eindrücke

Besucher begeistern, ABB-Service sichtbar machen und Teil eines tollen Teams sein – meine Eindrücke von der Hannover Messe 2015.

Vom 12. bis zum 17. April hatte ich im Rahmen meines dualen Studiums bei ABB die Chance, das Service Team ABB Deutschland bei seinem Auftritt auf der Hannover Messe zu unterstützen. Die Hannover Messe ist die weltgrößte Industriemesse und der wichtigste und größte Messeauftritt für ABB in Europa.

Schon im Vorfeld war mir bewusst, dass mich die Mischung aus konzentrierten Kundengesprächen, neuen Eindrücken und Anstrengung überwältigen würde. Einige Tage vor der Messe wurde ich in einem ausführlichen Training auf meinen Messeeinsatz vorbereitet. Trotz intensiver Einarbeitung in die Themen, die ich präsentieren sollte, die Nervosität stieg in der Woche vor Messebeginn von Tag zu Tag rasant an – aber natürlich auch die Vorfreude!

Am Sonntag vor Messestart stimmten uns CEO Ulrich Spiesshofer und Hans-Georg Krabbe, Vorstandsvorsitzender der ABB AG, offiziell auf die Messe ein. Sie ermutigten uns mit vollem Ehrgeiz in die Woche zu starten.

Dann kam der erste Messetag – und gleich zu Beginn Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Gefolge.  Sie nahm sich die Zeit für einen Besuch auf dem ABB Messestand und ließ sich von Spiesshofer und Krabbe alles rund um YuMi, den weltweit ersten echten kollaborierenden Zweiarmroboter, erklären.

Service in Neongelb: Grell, aber trotzdem anziehend

Der Messestand füllte sich und meine Aufgabe war es, aktiv Besucher anzusprechen und unsere Servicelösungen zu erläutern. Die Interessenten fragten nach den unterschiedlichsten ABB-Produkten und Lösungen. Dabei wurde mir bewusst, dass ich selbst noch nicht den kompletten Überblick über unseren 1700m² großen Stand mit all seinen Exponaten aus den verschiedenen Produktbereichen hatte. Dies bot auch für mich die Chance, die Produktpalette von ABB divisionsübergreifend kennenzulernen.

Meine Aufgabe war es vor allem, die Messebesucher für unseren Service zu begeistern. Dabei sollte ich unter anderem den zentralen Nutzen der innovativen Services von ABB und die mobilen Applikationen, die Servicetechnikern zur Vereinfachung ihrer Arbeit zur Verfügung stehen, vorstellen. Gezeigt wurde zum Beispiel die App „FIBA“ (Field Installed Base Agent) und das ABB-Portal für Serviceverträge. Diese haben eine direkte Schnittstelle zum Installed Base Management System ServIS. Damit kann sich der Servicetechniker vor Ort alle beim Kunden installierten ABB-Produkte samt servicerelevanten Informationen anzeigen lassen.

Die eigene Neugier an ABB Produkten ging Hand in Hand mit meinen Aufgaben © ABB
Die eigene Neugier an ABB Produkten ging Hand in Hand mit meinen Aufgaben © ABB

Weiterhin unterstützte ich dabei, den Messebesuchern unsere Vision der Industrie 4.0 zu erläutern. Bei uns wird nämlich nicht nur von Industrie 4.0, sondern vom „Internet der Dinge, Services und Menschen“ gesprochen, denn der Mensch spielt aus Sicht von ABB eine zentrale Rolle in dieser vierten industriellen Revolution.

Um die „Komponente“ Mensch in der Industrie 4.0 zu symbolisieren und den Service in diesem Zusammenhang sichtbar zu machen, hatte ich ein Servicetechnikeroutfit an. Ausgestattet mit Sicherheitsschuhen, Warnweste, Helm und Tablet zog ich die Aufmerksamkeit der Besucher auf mich. Die gewählte Art und Weise Service darzustellen und bekannter zu machen, war erfolgreich – das merkte ich sofort. Denn: Mit vielen Besuchern kam ich aufgrund meiner Schutzkleidung sofort in Kontakt und konnte auch solche Begegnungen nutzen, um sie über Service bei ABB zu informieren. Manchmal wollten Messebesucher aber auch nur als Andenken an ihren Besuch auf dem Messestand ein Foto mit mir machen.

Selbst so mancher ABB Kollege bat um ein Bild. Der Service war in aller Munde! Aber ganz ehrlich: Es war natürlich nicht nur meine auffällig grelle Servicekleidung, die die Aufmerksamkeit auf sich zog. Neugier weckten vor allem unsere Serviceexponate wie die Upgrade-Lösung für industrielle Energierückgewinnung und das interaktive Consulting für die Industrie.

Viel Kontakt hatte ich auch mit internationalen Besuchern. Dabei habe ich gelernt, kulturelle Gepflogenheiten zu berücksichtigen. Zum Beispiel haben asiatische Besucher mir ihre Visitenkarten mit beiden Händen und einer leichten Verneigung übergeben. Erst nach dem Betrachten der Business Card, darf die eigene im Gegenzug auf gleiche Art und Weise überreicht werden.

Ein Lächeln öffnet viele Türen

Durch die vielen Gespräche habe ich gelernt, worauf es letztendlich im Kundenkontakt ankommt: ein ehrliches und freundliches Auftreten. Auch wenn mir unter meinem Helm besonders gegen Nachmittag zu warm wurde und meine Füße aus den Stahlkappenschuhen raus wollten, ein Lächeln auf dem Gesicht eröffnete mir immer die Chance auf neue Messekontakte.

Am Ende der Woche war ich erschöpft und dankbar bei diesem Ereignis dabei gewesen zu sein. Ich habe ABB und meine Kollegen auf neue Art und Weise kennengelernt. Das Miteinander des Messeteams hat mich einfach fasziniert! Alle waren sehr hilfsbereit und offen für meine Fragen, dazu kam eine fröhliche Stimmung und ich bin stolz, dass ich Teil dieses Teams sein durfte.

Der Einsatz auf der Hannover Messe 2015 wird für mich ein prägendes und unvergessliches Highlight meines dualen Studiums bei ABB bleiben und hat mich in meiner Entscheidung gefestigt, dass ich auch nach dem Studium weiterhin für ABB arbeiten möchte!

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Über den Autor

Meike Fielenbach

Ich bin Meike Fielenbach, 21 Jahre alt und Bachelor of Engineering. Nach meinem dualen Studium in Kooperation mit ABB bin ich nun im Servicevertrieb für elektrische Antriebe bei ABB in Ladenburg tätig. Als rheinische Frohnatur überzeuge ich mein Gegenüber gern durch meine ehrliche und fröhliche Art.
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