Special Olympics 2015: “Ihr seid das Herz der Spiele!”

© ABB

Gemeint sind die Athleten und diese Worte treffen den Nagel auf den Kopf – es bleibt einem nichts anderes übrig, als die Athleten ins Herz zu schließen.

Die nationalen Winterspiele der Special Olympics waren für mich eine Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte. Ich bin mir sicher, dass meine Kollegen, die dieses Jahr dabei waren, und alle, die schon einmal dabei sein durften, dies bestätigen werden! Die Freude der Athleten und ihre offene und direkte Art sind nahezu unbeschreiblich, und trotzdem möchte ich euch meine Eindrücke dieser Tage etwas näher bringen.

Gruppenfoto der Azubis am 1. Tag © ABB
Gruppenfoto der Azubis am 1. Tag © ABB

Früher als gedacht…

… habe ich es geschafft, als Volunteer bei den Special Olympics zu helfen. Ich hatte mir fest vorgenommen nach dem dualen Studium einmal mitzufahren, da ich dieses Engagement bei meiner Auswahl für das duale Studium mit einbezogen hatte. Jetzt ergab sich die Chance bereits im 2. Studienjahr. Natürlich habe ich die Möglichkeit genutzt, und mit acht weiteren Auszubildenden und zwei Ausbildern starteten wir am Montagmorgen nach Inzell.

Montags wurden wir noch an unsere Stationen eingeteilt und am Dienstag begannen die Spiele mit den Probeläufen, damit die Athleten die Strecke kennenlernen konnten. Wir waren zu 5. am Start des Ski Alpin und Snowboarden eingeteilt und ich bin wirklich froh, dass wir doch so viele waren, auch wenn ich anfangs befürchtet hatte, dass nicht jeder etwas zu tun hat. Den Athleten aus dem Lift helfen, alle in einer Reihe aufstellen, den kompletten Start managen, mit Aufstellung und Funkbefehl, und natürlich auch den Athleten gut zureden – das waren die Aufgaben oben am Start.

Snowboard Unified - Kurz vor dem Start © ABB
Snowboard Unified – Kurz vor dem Start © ABB

Viele schöne Erlebnisse

Wenn ihr mich fragen würdet, was mein schönstes Erlebnis in diesen Tagen war, dann kann ich darauf nur antworten: Die komplette Woche! Jeder Tag brachte neue Erfahrungen mit sich und jeder Athlet hat uns anders berührt. Es gab natürlich auch ein paar Athleten, welche uns, und welche wir, besonders ins Herz geschlossen haben, aber dennoch zauberte jeder für sich ein Lächeln auf unser Gesicht! Wir haben in diesen Tagen extrem viel gelacht! Und jeder weiß: Lachen ist gesund!

Am Abschlussabend haben wir alle beschlossen, dass wir unbedingt wieder mit dabei sein wollen – wer weiß, vielleicht ja schon bei den Sommerspielen in Hannover 2016? Ich würde mich tierisch freuen! Allen anderen lege ich ans Herz, diese Erfahrung einmal zu machen – auch wenn dadurch meine Chancen sinken, teilzunehmen, wünsche ich allen diese Erfahrungen!

Ich habe gelernt, dass wir viel zu anspruchsvoll mit uns selbst und dem Leben im Allgemeinen sind! Trotz meiner gutgelaunten Art habe ich in dieser Woche noch mehr lachen können und habe gelernt, dass wir uns einfach viel zu selten im Leben freuen! Ein weiser Spruch besagt: „Das Glück liegt in den kleinen Dingen!“ – und es stimmt vollkommen.

Lasst uns doch einfach mal glücklich sein! Lasst uns das Leben doch einfach mal mehr genießen!

Zum Schluss noch ein paar weitere Eindrücke in Bildern von den 5 Tagen in Inzell!

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Über den Autor

Marco Schmittinger

Ich arbeite bei ABB im Bereich Marketing und Kommunikation für den Geschäftsbereich Prozessindustrie Deutschland. Hier bin ich sowohl für die interne als auch externe Kommunikation verantwortlich, was das komplette Spektrum von A wie Anzeigen bis Z wie zielgruppenspezifisches Marketing abdeckt. Darunter fallen auch die Organisation von Messen und Events sowie interne und externe Meldungen zu beispielsweise Projekten. In meiner Freizeit engagiere ich mich bei der Freiwilligen Feuerwehr und bin dort als Jugendwart aktiv. Des Weiteren reise ich sehr gerne und nehme aus den bereisten Ländern in der Regel ein Rezept mit nach Hause zum Nachmachen. Für gemeinsames Kochen / Backen, Kinobesuche, Spaziergänge oder Spieleabende mit Familie und Freunden nehme ich mir auch immer die Zeit. Mein größter Traum ist es einmal auf jedem Kontinent der Welt gewesen zu sein und von jeder Reise etwas für meine persönliche Entwicklung mitzunehmen!
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