“Frauen im Fokus”

© ABB

Frauenpower im Elektrohandwerk

Ich habe mich mit Melanie Röser von der ABB Stotz-Kontakt / Striebel & John Vertriebsgesellschaft mbH (kurz ASJ) getroffen und mich mit ihr darüber unterhalten, wie man eine erfolgreiche Netzwerkgruppe für Frauen im Handwerk gründet und aufrecht erhält.

Meine Kollegin Melanie Röser © ABB
Meine Kollegin Melanie Röser © ABB

Wie heißt du und in welchem Bereich arbeitest du bei ABB?

Mein Name ist Melanie Röser und ich bin bei der ABB Stotz-Kontakt / ASJ zuständig für Marketing und Produktmarketing.

Bitte erkläre in 3 Sätzen worum es bei dem Projekt geht.

Im Jahr 2007 haben wir gemeinsam mit der Großhandelskooperation e-masters eine Veranstaltungsreihe mit dem Namen „Frauen im Fokus“ ins Leben gerufen. Damit sprechen wir gezielt Frauen im Elektroinstallations-Handwerk an, die diese Erfahrungsaustausch-Plattform gerne und auch nach wie vor nutzen. Zu den einmal jährlich stattfindenden Veranstaltungen laden wir an immer wechselnden ABB-Standorten stets auch Referenten zu aktuellen und passenden Themen ein. Mit Diskussionsrunden, Vorträgen, Präsentationen und Gesprächen rund um das Thema „Frauen im Handwerk“ schaffen wir so die perfekte Grundlage für neue, spannende Erkenntnisse und einen regen Austausch untereinander.

Inwiefern bist du in das Projekt involviert und was sind deine Aufgaben?

Ich habe das Projekt im Jahr 2007 mit einer Dame von e-masters gegründet und betreue seitdem jährlich die aus 20-30 Damen bestehende Netzwerkgruppe. Des Weiteren organisiere ich gemeinsam mit e-masters die jährlichen Treffen an den ABB-Standorten und teilweise auch auf der Messe light+building. Von der Wahl des geeigneten Standorts über die Auswahl der Themen und Referenten bis hin zum Abendprogramm wird dann alles rechtzeitig geplant und kommuniziert. Die Damen zahlen die Anreise und Übernachtung übrigens selbst, von daher halten sich auch die Kosten für diese Veranstaltungen im Rahmen.

Was war für dich die größte Herausforderung bei der Umsetzung des Projekts?

Die größte Herausforderung war, zu Beginn die richtigen Damen zu finden und anzusprechen und eine gesunde Mischung zwischen toughen Unternehmerinnen, die einen eigenen Betrieb leiten und Frauen, die im Betrieb ihres Mannes mitarbeiten, herzustellen. Unsere Außendienst-Mitarbeiter haben mich dabei tatkräftig unterstützt und mir mögliche Interessentinnen gemeldet, zu denen ich dann Kontakt aufgenommen habe. Jährlich kommen auch immer mal wieder neue Damen dazu, teilweise auch die Töchter einiger Teilnehmerinnen, die auch bereits im Betrieb mitarbeiten oder ihn sogar leiten.

Was begeistert dich am Projekt?

Mich begeistert bei „Frauen im Fokus“ besonders, dass uns die meisten Teilnehmerinnen über die vielen Jahre treu geblieben sind und dass uns nie die Themen ausgehen. Es sind auch immer ähnliche Fragestellungen, die die Damen bewegen und zu denen sie sich über unsere jährlichen Treffen austauschen können. Das sind zum Beispiel Themen wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Generationswechsel, Nachfolgeplanung und Selbstorganisation.

Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spaß?

Die Abwechslung der Tätigkeiten in meinen verschiedenen Verantwortungsbereichen und die Nähe zu unseren Kunden. Was in klassischen Marketingabteilungen bei anderen ABB-Gesellschaften ja eher ungewöhnlich ist.

Welche Frage sollte man sich mindestens einmal im Leben stellen?

Ob man wirklich gerne zur Arbeit geht. Wenn man bedenkt, wieviel Zeit am Tag man damit verbringt.

Welche menschliche Errungenschaft/Erfindung beeindruckt dich am stärksten und warum?

Das iPhone, weil ich ohne wahrscheinlich nicht mehr leben könnte.

"Frauen im Fokus" letztes Jahr zu Besuch bei ABB Kaufel in Berlin. © ABB
“Frauen im Fokus” letztes Jahr zu Besuch bei ABB Kaufel in Berlin © ABB
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Über den Autor

Annalena Dietrich

Ich arbeite bei ABB im Bereich der Unternehmenskommunikation. Als Country Web Manager liegen meine Aufgabenschwerpunkte in der digitalen Kommunikation im Web, in Social Media, Blogging und Infographiken. Wenn ich mich gerade mal nicht über die neuesten digitalen Trends informiere, reise ich gerne, fahre Fahrrad oder bastle an analogen Scrapbooks. Im Winter mache ich die Tiefschneehänge in den Alpen unsicher. Ich schaue gern Amerikanische Serien und im Kino nur Filme in der Originalversion. Mein größter Traum ist es einmal im berühmten Powder in Japan Ski zu fahren.
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