Ein Blick hinter die Kulissen – Videodreh bei Jura Cement

Das Areal von Jura Cement © ABB

ABB-Technologien in 99 Sekunden erklärt: Spannende Vorbereitung für den Videodreh

In den sogenannten 99-Sekunden-Videos von ABB erklären Verantwortliche des jeweiligen Fachbereichs kurz und verständlich, wie ABB-Technologien funktionieren und wo sie eingesetzt werden. Bis jetzt gibt es drei solcher Videos: Das erste handelt von der Stromverteilung des Prime Towers, das zweite erklärt die Stromverteilung bis hin zum Letzigrund-Stadion und das dritte zeigt die Notstromversorgung des Kantonsspitals Aarau.

 ABB-Technologien im Einsatz in der Zementproduktion

Das vierte dieser Videos wird demnächst bei Jura Cement in Wildegg gedreht. Albert Braun, Global Manager Cement, wird in diesem Video erklären, wie der Produktionsprozess funktioniert und wo die Produkte und Systeme von ABB bei der Produktion zum Einsatz kommen.

Auf dem Gelände von Jura Cement in Wildegg © ABB
Auf dem Gelände von Jura Cement in Wildegg © ABB

Vereinfacht gesagt wird bei Jura Cement aus dem Kalk und Mergel des Steinbruchs Zement gemahlen. Das Prozessleitsystem 800xA von ABB verhilft dabei zu einem automatisierten und effizienten Ablauf der Zementproduktion. Im Kontrollraum und in den Bedienstationen können alle Informationen über die Abläufe der Anlage angeschaut und kontrolliert werden.

Interessante Besichtigung

Damit am Drehtag alles rund läuft, ist es wichtig, dass alle Teilnehmenden – insbesondere natürlich das Kamera-Team und der Regisseur – den Drehort gut kennen. Während meines Praktikums bei der Unternehmenskommunikation von ABB Schweiz im letzten Jahr hatte ich die Gelegenheit, die verschiedensten Bereiche unserer Abteilung genauer kennenzulernen. So ergab sich die Möglichkeit, dass ich Alexandra Hinz, Social-Media-Verantwortliche und Projektleiterin für den Videodreh, zum Besichtigungstermin begleiten konnte. Zusammen mit Albert Braun und der Film-Crew waren wir deshalb Ende letzten Jahres in Wildegg und haben uns das Gelände von Jura Cement näher angeschaut. So konnte ich live vor Ort miterleben, was alles vorbereitet werden muss, damit ein solches 99-Sekunden-Video gedreht werden kann.

Wohin mit der Glaswand?

Neben der allgemeinen Besichtigung der Anlage musste an diesem Rekognoszierung-Termin – kurz Reko genannt – ein geeigneter Standort für die Glaswand, auf der die Experten jeweils die Technik genauer erklären, gefunden werden. Gar kein so einfaches Unterfangen, wie wir feststellen mussten!

Zuerst wollten wir die Wand direkt vor der Zementmaschine platzieren. Dies hätte ein eindrückliches Bild auf einen grossen und bedeutenden Teil der Anlage ermöglicht. Doch im Laufe der Besichtigung stellte sich heraus, dass dieser Platz zu laut ist, um Aufnahmen machen zu können. Also fokussierten wir uns auf den Kontrollraum. Die unzähligen Bildschirme des gesamten Leitsystems zeigen besonders gut, was ABB für diese Anlage geliefert hat.

Die Film-Crew bei der Planung im Kontrollraum © ABB
Die Film-Crew bei der Planung im Kontrollraum © ABB

Doch auch die Platzierung im Kontrollraum ist gar nicht so einfach und wir hielten uns eine geraume Zeit da auf, um nach einem geeigneten Platz für die Wand zu suchen. Der Regisseur und der Kameramann sahen sich jeden Winkel des Raumes genauestens an und besprachen sich mit den Verantwortlichen von Jura Cement. Es müssen Tische entfernt, eine Trennwand verschoben und die Frequenzen der Bildschirme angepasst werden. Dies ist jedoch einfacher gesagt als getan, denn im Werk wird rund um die Uhr gearbeitet. Es werden also auch während des Video-Drehs Mitarbeitende von Jura Cement im Kontrollraum anwesend sein und diese sollten natürlich nicht am Arbeiten gehindert werden.

Nach reichlichen Überlegungen und dank der Mithilfe aller Beteiligten wurde aber schliesslich eine Lösung gefunden und wir werden die Glaswand tatsächlich im Kontrollraum platzieren können.

Der Drehtag steht fest

Zu guter Letzt musste noch ein Termin für den Drehtag gefunden werden. Im Dezember weilte der eine oder andere bereits in den Weihnachtsferien oder war noch auf Geschäftsreise. Im Januar konnte nicht gedreht werden, da dann bei Jura Cement die Revision stattfindet und daher die Maschinen ausnahmsweise nicht in Betrieb sind. Schliesslich haben wir uns deshalb auf einen Tag Mitte Februar geeinigt – und zwar am Abend, damit die eindrückliche Anlage und ihre Beleuchtung besonders gut zur Geltung kommen.

Mein Fazit von diesem spannenden Besichtigungstermin: Es war eindrücklich, das Gelände von Jura Cement live zu sehen und spannend zu erfahren, welche Produkte ABB für diese Anlage geliefert hat. Und es hat mich überrascht, auf welche auch noch so kleinen Details geachtet werden muss, damit beim Videodreh alles rund läuft. Wer von euch hätte gedacht, dass die Platzierung einer Glaswand so viel Zeit und Planung in Anspruch nehmen würde?

Auf jeden Fall ist nun alles organsiert und der Termin für den Drehtag abgemacht – dem Videodreh bei Jura Cement steht also nichts mehr im Weg. Um die Wartezeit auf das neuste 99-Sekunden-Video von ABB zu verkürzen, kannst du dir hier die bereits bestehenden Videos ansehen. Und sobald das neue Video fertiggestellt ist, werden wir natürlich auch hier wieder ausführlich darüber berichten.

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Über den Autor

Marion Banholzer

Seit Anfang dieses Jahres arbeite ich als Projektmitarbeiterin bei der Unternehmenskommunikation von ABB Schweiz, wo ich hauptsächlich Aufgaben in den Bereichen Public Affairs und Social Media übernehme. Meine freien Minuten verbringe ich am liebsten mit meinen Freunden, einem guten Buch oder auf Reisen. Seit ich das erste Mal in Toronto war, bin ich fasziniert von dieser Stadt und könnte mir gut vorstellen, später einmal ein paar Jahre dort zu leben.
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