Ein Päckchen Strom zum Mitnehmen bitte!

Wenn es mit dem Strom nur so einfach wäre wie zum Beispiel der Gang in den Supermarkt.

Einfach in den Laden um die Ecke, Päckchen aus dem Regal holen und an der Kasse bezahlen. Doch so einfach ist es mit dem Strom leider nicht. Im Energie-Supermarkt werden die Regale häufig umgestellt. Nichts ist mehr da wo es vorher einmal war. Die Rede ist von neuem Marktdesign, neuen Regeln und neuen Transportwegen, um den Strom noch sicherer, sauberer und günstiger an den Kunden zu bringen.

Problem daran ist nur, dass weder der Kunde noch der Verkäufer so genau weiß in welchem Regal er das Päckchen Strom überhaupt finden kann.

Auf dem BDEW Kongress 2014 wurde eifrig diskutiert, über Marktdesign für Energie, notwendige oder eben unnötige Regularien, die Finanzierung der Energiewende und die Zukunft der Branche.

Dabei hat mich als angehende Ingenieurin erstaunt, was für eine entscheidende Rolle die diskutierten Themen in der Welt der Energieversorgung spielen und wie maßgeblich sie diese beeinflussen. Anders als an der Universität steht bei dem BDEW Kongress nicht das technisch Mögliche im Vordergrund sondern das politisch, finanziell und regulatorisch Umsetzbare.

Ganz gleich aus welchem Blickwinkel man die Energiewende jedoch betrachtet, sei es aus technischer oder wirtschaftspolitischer Sicht,  eins ist klar: Die Branche ist in Bewegung. Das schafft Raum für neue Ideen und innovative Lösungen, deren Konkretisierung und Umsetzung ein spannendes Arbeitsumfeld versprechen.

Vom Geschäftsführer über den Politiker bis hin zum Entwickler – für die Energiewende ist die Bereitschaft aller Teilnehmer entscheidend, diese Innovationen voranzutreiben und zuzulassen. Nur Neuerungen die technologischen Fortschritt, Wirtschaftlichkeit und den politischen Rahmen vereinen haben dabei eine Chance. Deswegen ist heute wichtiger den je, neben technischem Verständnis auch den politischen und wirtschaftlichen Konsens zu kennen und zu verstehen.

Der BDEW Kongress war somit für mich, die aus der Welt der Technik kommt, die ideale Plattform, politisch und wirtschaftlich auf den neusten Stand zu kommen. Während der drei Kongresstage konnte ich viele wertvolle Eindrücke und Inspirationen sammeln, sodass ich Berlin motiviert und mit hochgekrempelten Ärmeln verlassen habe: Ich bin bereit an der Innovation der Energiebranche mit voller Kraft mitanzupacken, damit die Energiewende in Zukunft ihren festen Platz im Energie-Supermarkt findet.

 

Mehr Informationen zur Energiewende mit ABB, findet ihr auf unserem Energiewende-Portal.

ABB-Mitarbeiterin Britta Buchholz erklärt Studenten auf dem BDEW-Kongress  das "Smart Planning" © BDEW Kongress
ABB-Mitarbeiterin Britta Buchholz erklärt Studenten auf dem BDEW Kongress das “Smart Planning” © BDEW Kongress

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Diesen Sommer bekam Marion Eigner die Gelegenheit bei dem BDEW Kongress 2014 dabei zu sein und berichtet hier auf „Dialog“ als Gastautorin über ihr Erlebnis.

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Über den Autor

Marion Eigner

Nach meinem 4. Semester des Bachelorstudiums der Elektro- und Informationstechnik an der TU München hat es mich über das Doppeldiplomprogramm T.I.M.E. (Top Industrial Managers for Europe) für zwei Jahre nach Frankreich an die EC Lille verschlagen. Seit Oktober 2013 bin ich wieder in München und absolviere dort meinen Master der Elektro- und Informationstechnik. Zeitgleich zu meiner Rückkehr an die TU München wurde ich von ABB in das VDI Elevate Programm aufgenommen, wodurch ich diesen Sommer die einmalige Gelegenheit bekam bei dem BDEW Kongress 2014 dabei zu sein und für „Dialog“ als Gastautorin zu schreiben.
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