Premiere eines elektrischen Gelenkbusses bei ABB

© ABB

Besonders umweltbewusst von A nach B fahren?

In Genf wird dies bald möglich sein: ABB Sécheron hat gestern den ersten Prototyp eines vollständig elektrisch angetriebenen Gelenkbusses vorgestellt. Er lädt sich an den Haltestellen in nur 15 Sekunden auf und kommt ohne Oberleitung aus. Der Vorteil: Es gibt keine CO2-Emissionen, der Bus ist flexibler im Strassenverkehr und wird mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen betrieben.

Der vollelektrische Gelenkbus TOSA bei ABB Sécheronin Genf. © ABB

Die gesamte Elektrotechnik sowie die neuartige Aufladetechnologie stammen von ABB. Statt des herkömmlichen Stromabnehmers zur Oberleitung verbindet sich ein beweglicher Arm auf dem Dach des Busses mit einem Kontakt an der Haltestelle. So nimmt der Bus blitzschnell genügend elektrische Energie auf, um seine Batterien wieder aufzuladen.

Realisert hat ABB das Projekt TOSA zusammen mit den Verkehrsbetrieben Genf, dem Energieversorgungsunternehmen SIG und dem Büro für Industriemarketing. Am Fachkongress für Öffentliches Verkehrswesen UITP 2013 wurde der Bus offiziell vorgestellt. Wenn du auch mal mit dem Bus fahren möchtest kannst du das in Genf machen, auf der Strecke zwischen dem Genfer Flughafen und dem Ausstellungsgelände Palexpo und bald auch auf anderen Strecken der Genfer Verkehrsbetriebe.

Interview Jean-Luc Favre, Leiter ABB Sécheron SA zu TOSA:

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Über den Autor

Alexandra Hinz

Ich bin als Digital Communications Manager bei ABB Schweiz tätig. Hauptsächlich kümmere ich mit um alles rund ums Web, sprich den Internetauftritt als auch um die Social Media. Ich leite Projekte, bin aber auch ab und an selber im Videoraum anzutreffen, wo ich Videos aufnehme und selber schneide. Meine grosse Leidenschaft ist Fussball. Als Fan der deutschen Nationalmannschaft verpasse ich so gut wie kein Heimspiel – natürlich live im Stadion.
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