Die Theorie in der Praxis umsetzen

Eine gasisolierte Schaltanlage, wie sie bei PPHV-GP projektiert wird © ABB

Neben ihrer Zeit an der dualen Hochschule verbringen die dualen Studenten bei ABB auch Praxisphasen im Unternehmen. Doch was machen die Studenten dort?

Gibt es einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis? Es gibt ihn. In der Tat. (Werner Mitsch)

Nach dem Start der Ausbildung Anfang Juli 2013 und dem dreimonatigem Vorpraktikum begann für mich Anfang Oktober 2013 meine erste Praxisphase. Diese habe ich bei der Division Power Products im Bereich der Hochspannungsprodukte am ABB Hauptstandort Mannheim verbracht. Power Products High Voltage Products oder kurz PPHV ist eine der fünf ABB Divisionen, die hauptsächlich Energietechnik Produkte, wie Schaltanlagen oder Transformatoren produziert. Meine Praxisstelle beschäftigt sich mit der Entwicklung, dem Vertrieb und der Projektierung von gasisolierten Schaltanlagen (kurz GIS). Die Produktion der Anlagen erfolgt im Werk in Hanau Groß-Auheim.

Was macht ein dualer Student in seiner Praxisphase?

Ich war in der Abteilung, die für das Projektmanagement zuständig ist, tätig. Meine Hauptaufgabe war es ein Trainingskonzept für zukünftige Projektmanagement Trainings zu erstellen und dabei die abteilungsinternen Abläufe kennen zu lernen. Das Trainingskonzept sollte im Sinne des Lean Managements erstellt werden. Beim Lean Management geht es darum Abläufe zu standardisieren um sie so effizienter und produktiver gestalten zu können. Mithilfe der von mir entwickelten Standarddokumenten und einem klaren Konzept zur Durchführung der Trainings kann in Zukunft der Arbeitsaufwand in der Abteilung deutlich minimiert werden.

Neben dieser Hauptaufgabe habe ich auch viele weitere Aufgaben gehabt. Dabei hatte ich zum einen technische Fragestellungen sowie betriebswirtschaftliche Aufgaben zu lösen. Gerade dieser Mix hat mir viel Freude bereitet und mir gezeigt, dass die Entscheidung für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen die richtige war.

Nur ein Praktikantenjob? Nein, im Gegenteil!

Auch wenn die Praxisphase direkt nach dem Vorpraktikum begann und ich eigentlich noch kein theoretischen Wissen hatte, waren die Aufgaben, die ich bekommen habe nicht nur einfach Kaffee kochen und kopieren. Meine Projekte hatten alle einen echten Sinn und ich konnte viel über die Arbeitsabläufe und die Abteilung lernen. Besonders gefallen hat mir, dass ich von allen Kolleginnen und Kollegen so freundlich aufgenommen wurde. Ich konnte immer mit Fragen zu ihnen kommen und ich habe mich in dieser Zeit sehr wohl gefühlt.

Nun geht meine erste Theoriephase an der DHBW Mannheim los. Bis Juni heißt es nun lernen und pauken bis ich im Sommer 2014 in meine nächste Praxisphase starte. Ich werde bald von meinen Eindrücken an der Hochschule berichten und wünsche euch bis dahin alles Gute.

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Über den Autor

Alexander Langer

Ausbildung: Duales Studium (B. Eng.) Wirtschaftsingenieurwesen | Alter: 21 Jahre | Hobbys: Schwimmen, Radfahren, Pfadfinder, Freizeitparks, Unternehmungen mit Freunden | Stärken: Hilfsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Humor | Was ich an ABB mag? Als internationales Unternehmen bietet mir ABB viele Chancen auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen und die Welt zu entdecken. Zudem sind das soziale Engagement, wie zum Beispiel die Unterstützung der Special Olympics und der Umweltschutz durch nachhaltige Technologien wichtige Themen bei ABB mit denen ich mich auch selbst gut identifizieren kann. In der Ausbildung werden wir stets kompetent betreut und besonders das dreimonatige Vorpraktikum ist eine tolle Gelegenheit um erste Grundlagen zu lernen und die Mitstudenten und Azubis kennen zu lernen. Ein Highlight im Vorpraktikum ist das zweiwöchige Einführungsseminar in der Schweiz bei dem man eine Menge über sich selbst und die Anderen lernen kann.
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