Stand-Up!

Heute möchte ich euch von Stand-Up ABB berichten. Stand-Up? Was ist das? Das war auch meine erste Frage, die ich im Kopf hatte, als ich davon gehört habe.

Stand-Up ABB ist eine Gruppe von ABB-Mitarbeitern, die sich für gesellschaftlich benachteiligte Gruppen – in erster Linie geistig behinderte Menschen – einsetzt und diese durch gezielte Aktionen unterstützt. Regelmäßig finden in der Kantine am ABB-Hauptstandort Mannheim Stammtische statt, um Ideen zu sammeln und die nächsten Aktionen zu organisieren.

Da ich auch vor Beginn meines Studiums Interesse an ehrenamtlicher und sozialer Arbeit hatte, beschlossen wir mit mehreren Studenten aus unserem Jahrgang an Stand-Up teilzunehmen. Beim Stammtisch konnten wir die anderen Stand-Up ABBler kennenlernen und wurde sofort herzlich aufgenommen.
Andrea Berg und Co ist zwar nicht Jedermans Sache, aber Spaß hatten wir trotzdem alle! © ABB
Unsere erste Aktion war dann eine Halloweenparty im Johannes-Calvin-Haus in Mannheim Neckarau, einem Wohnheim für geistig behinderte Menschen. Die Gestaltung war relativ einfach: Wir haben den Raum etwas dekoriert, Getränke und kleine Knabbereien besorgt und einen DJ samt Lichtanlage organisiert. Dann konnte es auch schon losgehen. Zur Musik (meistens Schlager, das mögen die Heimbewohner am liebsten) wurde viel getanzt und gelacht. Dank der Verkleidung einiger Bewohner und ABBler kam auch etwas Halloweenstimmung auf. Davon könnt ihr euch aber nun selbst in den Bildern überzeugen.
Alles in allem war es eine wirklich schöne Aktion. Auch wenn ich vorher etwas Zweifel hatte, ob das wirklich das richtige für mich ist und ich mit den Menschen umgehen kann, muss ich sagen, dass ich froh bin, es ausprobiert zu haben. Die Bewohner strahlten eine ansteckende Freude aus und hatten großen Spaß an unserer Feier. Viele der Bewohner waren sehr kontaktfreudig – eine Sache an die man sich auch erst mal gewöhnen musste – und wollten sofort mit uns tanzen. Es war wirklich schön zu sehen, wie viel Spaß diese Menschen am Leben haben und wie glücklich sie mit solchen „einfachen“ Dingen sind. Das ist eine Sache, die schon zum Nachdenken anregt…
Es gab sogar einen richtigen Live-Act! Michael Jackon perfomte(quicklebendig natürlich) seinen Song “Thriller” und konnte mit guter Textsicherheit und unerwarteter Beweglichkeit überzeugen. © ABB
Für mich steht jedenfalls fest, dass ich auch bei den nächsten Stand-Up Aktionen dabei sein werde, sofern es meine Termine und das Studium zulassen. Es ist einfach schön zu sehen, dass sich ABB auch sozial engagiert und anderen Menschen, die es nicht so einfach haben, Unterstützung anbietet.
Man sieht ihm die Freude im Gesicht wirklich an. Er konnte gar nicht genug durch die Luft gewirbelt werden, auch wenn irgendwann unsere Kräfte nachgelassen haben. © ABB
Mehr Informationen zu Stand-Up bekommt ihr auch auf unserer Facebookseite, der ihr natürlich auch gerne mit einem „Gefällt mir“ folgen dürft. Kennt ihr auch schon ABB’s Engagement bei den Special Olympics? Anfang 2013 war Sebastian bei den Winterspielen als Volunteer und hat darüber berichtet.
Das war es jetzt aber erst mal von mir. Von den nächsten Stand-Up Aktionen werde ich dann bei Zeiten berichten. Zudem bin ich auch gerade in meiner ersten Praxisphase, worüber ich euch demnächst auch etwas erzählen kann.
Das Abschlussgruppenbild nach der Feier. Nicht nur die Bewohner,auch wir waren erschöpft aber glücklich. © ABB
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Über den Autor

Alexander Langer

Ausbildung: Duales Studium (B. Eng.) Wirtschaftsingenieurwesen | Alter: 21 Jahre | Hobbys: Schwimmen, Radfahren, Pfadfinder, Freizeitparks, Unternehmungen mit Freunden | Stärken: Hilfsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Humor | Was ich an ABB mag? Als internationales Unternehmen bietet mir ABB viele Chancen auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen und die Welt zu entdecken. Zudem sind das soziale Engagement, wie zum Beispiel die Unterstützung der Special Olympics und der Umweltschutz durch nachhaltige Technologien wichtige Themen bei ABB mit denen ich mich auch selbst gut identifizieren kann. In der Ausbildung werden wir stets kompetent betreut und besonders das dreimonatige Vorpraktikum ist eine tolle Gelegenheit um erste Grundlagen zu lernen und die Mitstudenten und Azubis kennen zu lernen. Ein Highlight im Vorpraktikum ist das zweiwöchige Einführungsseminar in der Schweiz bei dem man eine Menge über sich selbst und die Anderen lernen kann.
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